Meilensteine unseres Neubaus

Der Weg bis zu unserem Neubau war ein langer. Umso glücklicher sind wir heute, da wir uns auf der Zielgeraden befinden. Einige der wichtigsten Etappen dieses Jahrhunderprojekts haben wir für Sie zusammengestellt.

2024

Im Herbst 2024 beziehen wir unser neues, modernes Kinderspital in Zürich-Lengg.

Heute

Neubau Webcam Gebäude Labor, Lehre und Forschung, 1. April 2021

Webcam

Unsere Grossbaustelle verändert sich von Tag zu Tag. Das aktuelle Baugeschehen können Sie über die Baustellen-Webcam verfolgen.
Gebäude für Labor, Lehre und Forschung (LLF)
Akutspital
 

2021

Neubau Akutspital Dezember 2020

Corona beeinträchtigt Neubau des Kinderspitals

Lieferschwierigkeiten zentraler Bauelemente infolge der Coronapandemie führten zu Verzögerungen im Bauablauf. Zwar schreiten die Bauarbeiten am Neubau des Kinderspitals sowie des Forschungsgebäudes weiterhin voran, allerdings mit erheblichen Einschnitten. Der Umzug verschiebt sich daher um ein Jahr auf Herbst 2024. Zudem entstehen Mehrkosten; statt der veranschlagten 625 Millionen belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf 660 bis 680 Millionen Franken.

Blogbeitrag vom Juni 2021

2020

Aus dieser luftigen Perspektive haben Sie unsere Grossbaustelle noch nie gesehen.

Neubau Meilensteine 2020: Informationstafeln am Baustellenzaun

2019

Neubau Meilensteine 2019: Kispi Cucina Lengg

2018

Neubau Meilensteine 2018: Spatenstich

3. Januar: Baubewilligung rechtskräftig

Das Baurekursgericht bestätigt, dass gegen die Baubewilligung der Stadt Zürich zum Neubau kein Rekurs eingegangen ist. Somit ist die Baubewilligung rechtskräftig und der Weg für Spatenstich und Baubeginn ist frei.

2017

Jahresbericht mit Fokus auf Neubau

In unserem Jahresbericht 2017 veröffentlichten wir mehrere Hintergrundartikel zu unserem Neubau.

7. November: Baubewilligung erteilt

Die Bausektion des Stadtrates der Stadt Zürich hat am 7. November 2017 die baurechtliche Bewilligung für den Neubau des Kinderspitals in Zürich-Lengg erteilt. Dabei hat sie unter anderem die städtebauliche Lösung des Bauvorhabens als überzeugend, schlüssig und sehr sorgfältig beurteilt. Der Auftritt der Gebäude und die Einordnung in das landschaftliche Umfeld haben auch überzeugt.

1. September: Rekurs vom Tisch, Baugesuch eingereicht

Die Kinderspital hat bei der Stadt Zürich das Baugesuch für den Neubau des Spitals eingereicht und in der Lengg die Profile ausgesteckt. Dies, nachdem das Baurekursgericht einen Rekurs von Nachbarn im Juli 2017 vollumfänglich abgewiesen hatte.

2013-2015

2015: Start des Detailprojekts – Finanzierung sichergestellt

Die Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung hat auf dem Weg zum Neubau in Zürich Lengg zwei wichtige Meilensteine erreicht: Sie hat das Vorprojekt durch das Architekturbüro Herzog & de Meuron erfolgreich abgeschlossen und den Start der Detailprojektierung freigegeben. Mit der Zürcher Kantonalbank, der UBS und dem Kanton Zürich stehen drei starke Partner bereit, welche die Finanzierung des Neubaus auf der Lengg sicherstellen. Die Finanzierung der verbleibenden CHF 100 Mio. sollen mithilfe von Mäzenen, Sponsoren und Spenderinnen sowie Spendern erfolgen.

2013-2014: Grünes Licht für Projektierungsarbeiten

Mit der Sicherung eines Darlehens für die Projektierung von CHF 51 Mio. durch den Zürcher Regierungsrat können wir die Erarbeitung des Bauprojekts für den Neubau in der Lengg in Angriff nehmen.

 

2012

Die Würfel sind gefallen

Am 3. Mai 2012 hat die Stiftungsexekutive des Kinderspitals das Projekt von Herzog & de Meuron einstimmig zum Sieger des Wettbewerbsverfahrens gekürt. Vorgängig hatte das Beurteilungsgremium alle Projekte nach funktionalen, städtebaulichen, ästhetischen und wirtschaftlichen Kriterien geprüft und bewertet und war einstimmig zum Schluss gekommen, dass das Siegerprojekt alle Vorgaben am besten erfüllt. Es ist das wirtschaftlichste Projekt mit einer hohen betrieblichen und organisatorischen Funktionalität, dem geringsten Flächenverbrauch und dem geringsten Volumen. Gleichzeitig entspricht es in hervorragender Weise der Forderung nach einem kindergerechten Gebäude. Dieser Entscheid stellt einen Meilenstein für die künftige Spitalversorgung von Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich und in der übrigen Schweiz dar und sichert zudem langfristig die national und in ausgewählten Bereichen auch international hervorragende Position des Kinderspitals in der Forschung und Behandlung.

Davor

Kartenausschnitt Zürich-Lengg Neubau Kinderspital

Seit den 90er-Jahren belasten enge Raumverhältnisse am jetzigen Standort in Hottingen den Spitalbetrieb. Die Situation spitzt sich weiter zu, da die Patientenzahl kontinuierlich wächst. Provisorien und High-Tech-Container prägen das Spitalareal. Seit damals liegen auch Pläne auf dem Tisch für die Erneuerung des Kinderspitals am heutigen Standort. Nach verzweifelten Versuchen, diese Pläne doch noch zu einem guten Ende zu bringen, gelangten die Verantwortlichen im Jahr 2006 zur Erkenntnis: Das Projekt konnte in der vorliegenden Form nicht zum Tragen kommen.

Ein Befreiungsschlag auf grüner Wiese

Die Baukommission machte sich auf die Suche nach einem neuen Standort und wurde fündig: In der Lengg lag ein grosses, eingezontes und unüberbautes Grundstück. Auf dieser grünen Wiese würde man schneller und kostengünstiger bauen können. Drei Jahre später, 2009, war die Freude gross, als der Regierungsrat des Kantons Zürich den Standortwechsel des Kinderspitals genehmigte und dem Landtausch Hottingen – Lengg zustimmte. Mit diesem Entscheid war der Weiterbestand des Kinderspitals Zürich gesichert. Dieses würde die einmalige Chance nutzen, ein nach modernsten Kriterien ausgestattetes, kindgerechtes und konkurrenzfähiges Spitalgebäude zu errichten, an bester, ruhiger und schöner Lage.

War der Entscheid des Regierungsrats der offizielle Startschuss, so befanden sich die Fachleute bereits mitten in den intensiven Vorbereitungen für den Neubau. Ab 2011 lancierte das Kinderspital ein Wettbewerbsverfahren für den Neubau.

 

Zur Geschichte des Kinderspitals

Die über 150-jährige Geschichte des Kinderspitals ist eine Erfolgsgeschichte, die nur dank Innovationsgeist, Leidenschaft und viel Solidarität aus der Bevölkerung geschrieben werden konnte. Sie beginnt im Jahr 1868 mit einem tragischen Ereignis: Der Zürcher Arzt Conrad Cramer verliert seine Ehefrau und sein Neugeborenes.