Zentrum für Pädiatrische Labormedizin (ZPL)
Zentrale Probenannahme
Lenggstrasse 30
8008 Zürich
Probeneinsendungen
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns per Mail an @email vorinformieren, sobald Sie eine Probe versendet haben.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8.30-11.30 und 12.30-17.00 Uhr
Samstag: 9.00-11.00 Uhr
In unserem Analysenauskunftssystem erfahren Sie alle wichtigen Informationen zu den Analysen und Untersuchungen, die in den medizinischen Laboratorien des Kinderspitals Zürich durchgeführt werden.
Unser kompetentes Team hilft Ihnen sehr gern bei der Methodenwahl entsprechend zugrundeliegendem Erkrankungsbild. Zusätzliche Analysen können Sie ggf. während oder nach der Evaluation der Probe in Auftrag geben. Stornierungen sind möglich, allerdings werden alle bereits durchgeführten Analyseschritte verrechnet.
Folgende Onkologie-Analysen führen wir in unserem Labor durch:
Konventionelle Chromosomenanalyse (CBA) ist eine genomweite Methode mit der numerische und strukturelle Chromosomenveränderungen evaluiert werden können. Die Detektionsgrenze liegt bei ca. 5% und die Auflösung ist relativ tief (~5-10 Mb). Hierfür wird eine genügende Anzahl von Metaphasen von guter Qualität benötigt. Da diese Methode auf Zellkulturen angewiesen ist, muss die angeforderte Probe steril sein und vitale Zellen enthalten, also möglichst frisch sein und in Heparin-Abnahmeröhrchen gesandt werden.
Mittels FISH werden bekannte Chromosomen- bzw. Genaberrationen an Interphasen-Kernen und ggf. auch Metaphasen-Chromosomen mit Fluoreszenz-Sonden analysiert. Dem Labor steht eine grosse Auswahl an FISH Sonden zur Verfügung und diese Methode kann an einer grossen Bandbreite von Untersuchungsproben angewandt werden: beispielsweise unkultivierte Proben, Tupfpräparate, Paraffinschnitte (4µ), Knochenmark- und Blutausstriche und TMAs. Die Detektionsgrenze der FISH variiert in Abhängigkeit von der Gewebevorbereitung und der Sonde.
Etablierung von MRD-Markern basierend auf leukämiespezifischen Ig/TCR Rearrangements und ggf. patientenspezifischen Translokationen zum Zweck des Verlaufsmonitorings. Die Detektionsgrenze für die Markeretablierung liegt bei ca. 10%, bei der Verlaufskontrolle markerabhängig zwischen 1x10-3 und 1x10-5.
Genomweite Methode für die Ermittlung von Kopiezahlveränderungen und kopieneutraler Verluste der Heterozygotie (cnLOH) für die Diagnose- und Prognosestellung neoplastischer Erkrankungen. Generell liegt die Detektionsgrenze bei etwa 10%.
Evaluation von Punktmutationen sowie kleineren Insertionen/Deletionen (inkl. ITDs/PTDs), die bedeutend sind für die Diagnose- und Prognosestellung von myeloischen und lymphatischen Neoplasien (unsere Panels).
Die Detektionsgrenze liegt bei etwa 4%, abhängig von Genregion und Panel.
Verlaufsmonitoring von relevanten somatischen Punktmutationen werden ggf. in Zusammenarbeit mit dem Hämatologielabor des Universitätsspitals Zürich durchgeführt.
Knochenmark (präferenziell):
Periphäres Blut (z.B. bei CLL):
Biopsien (ggf. auch Lymphknoten):
Liquor, Pleura-/Perikarderguss/Aszites:
Knochenmark (präferenziell):
Periphäres Blut (zB bei CLL):
Biopsien (ggf. auch Lymphknoten):
Liquor, Pleura-/Perikarderguss/Aszites:
Die angegebenen Mengen gelten für Erstdiagnosen und Rezidive (min. 5 ml), bei Verlaufsproben ist ggf. auch weniger ausreichend (1-5 ml), und auch bei pädiatrischen Fällen sind die gewinnbaren Volumen meist geringer.
Wir sind ein anerkanntes Referenzzentrum für Schweizer und internationale klinische Studien. Unser Labor nimmt an internationalen externen Qualitätskontrollen teil (beispielsweise GenQA).