Musiktherapeutin Rachel Gotsmann unterhaltet mit einem Hackbrett ein Baby im Bett
13.08.2020
Musiktherapie

Studie zeigt: Musiktherapie fördert Gehirnentwicklung bei Frühchen

Die Gehirne von frühgeborenen Kindern sind noch unausgereift und anfällig für Schäden. Eine Studie des Universitätsspitals Zürich in Kooperation mit dem Kinderspital zeigt nun: Musiktherapie hat hier eine positive Wirkung.

Die Therapie bewirkt bei den Kindern eine merkliche Entspannung, was sich in der Atemfrequenz, aber auch an Gesten oder am Gesichtsausdruck zeigt. Zusätzlich ebben die häufig vorhandenen Ängste der Eltern ab, was sich auf die Kinder weiter beruhigend auswirkt.

In die Studie konnten 82 Kinder aufgenommen werden, die Hälfte erhielt zwei- bis dreimal wöchentlich Musiktherapie. Die Untersuchung im MRI zeigte unter anderem, dass bei Kindern mit Musiktherapie das Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen, die zum Beispiel für Motorik und Sprache relevant sind, besser funktionierte. Damit konnte zum ersten Mal auch mit Bildgebung ein positiver und damit schützender Effekt der Musiktherapie auf die Hirnentwicklung nachgewiesen werden.

Lesen Sie die Details zur Studie in der Medienmitteilung des USZ nach.