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Kinderspital - Familienspital

Am Kinderspital Zürich stehen in allen Bereichen speziell geschulte Mitarbeitende bereit, um in kritischen Situationen oder im Spitalalltag kompetent Hilfe zu leisten.

Urologie

Team

​​​​​​​​​​​​​​​​Ärzte

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​​​​​​​​​​​Prof. Dr. med.
Rita Gobet

Leiterin Fachbereich
rita.gobet@kispi.uzh.ch​
CV

 

Prof. Dr. med.
Daniel M. Weber
Leitender Arzt Chirurgie
daniel.weber@kispi.uzh.ch

Dr. med. Maya Horst
Oberärztin Urologie
maya.horst@kispi.uzh.ch
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Dr. med. Alice Hölscher
Fellow Urologie

alice.hoelscher@kispi.uzh.ch

Dr. med. Luca Mazzone
Oberarzt Chirurgie/Fellow Urologie
luca.mazzone@kispi.uzh.ch


​​Psychologie

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​Dr. phil. Norma Ruppen
norma.ruppen@
kispi.uzh.ch





Pflege

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Simona Giudici
Leiterin Pflege Chir.D
simona.giudici​@
kispi.uzh​.ch
​​​

 

Pflegeberatung

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​Brigitte Seliner
Pflegeexpertin APN
brigitte.seliner@kispi.uzh.ch

 

​​Laila Mantegazzi
Pflegeexpertin APN
kontinenzberatung@
kispi.uzh.ch

 

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Anna Giambonini
Pflegeberaterin
kontinenzberatung@
kispi.uzh.ch

Aline Hengartner

Pflegeberaterin

kontinenzberatung@
kispi.uzh.ch


Urotherapie und Sozialberatung

Rahel Riggenbach
Leiterin Urotherapie
rahel.riggenbach@
kispi.uzh.ch​
​​

Renate Schlaginhaufen
Sozialberaterin 
(spez. Urotherapiegruppe)
renate.schlaginhaufen@
kispi.uzh.ch

 

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Kontakt und Termine

Sekretariat Urologie

Claudia Zimmerli

Telefon +41 44 266 73 92

Telefax +41 44 266 81 21

​​urologie@kispi.uzh.ch​

 

 

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Krankheiten und Behandlungen, Untersuchungen

Behandlungsziel​​​

Im Vordergrund der Behandlung in der Abteilung Urologie stehen folgende Ziele:
 
  • Wiederherstellung und Erhaltung der Nierenfunktion, wobei alle Eingriffe und Massnahmen das Wachstum und die Entwicklung des Kindes mitberücksichtigen.
  • Kosmetisch und funktionell möglichst normale Situation nach Korrektureingriffen.
  • Optimale Lebensqualität der behandelten Kinder.

 

Gesamtes Spektru​m an Diagnostik und Therapie

Die Abteilung Urologie stellt den Patienten eine umfassende diagnostische und therapeutische Palette zur Verfügung:
 
  • Sonographische, radiologische resp. Bildgebende und endoskopische Diagnostik, funktionelle Untersuchungen (Urodynamik)
  • Operationen am äusseren Genitale: Kryptorchismus (Hodenhochstand), Hypospadie und Epispadie (Harnröhrenfehlbildung), Korrektur von intersexuellem Genitale
  • Operationen an der Blase: Ureteroneocystostomie (Harnleiterneueinpflanzung), Turn-in bei Blasenexstrophie, Blasenaugmentation (Blasenvergrösserung)
  • Offene und retroperitoneoskopische Eingriffe am oberen Harntrakt: Nephrectomie und Heminephrectomie (vollständige oder partielle Entfernung einer Niere), Pyeloplastik
  • Katheterisierbares Stoma (Mitrofanoff-Stoma)
  • Operationen bei Inkontinenz (Blasenhalsplastik, künstlicher Sphincter)
  • Endoskopische Eingriffe: Fulguration von posterioren Urethraklappen (Harnröhrenklappen), Incision bei Ureterocelen (Harnleitercelen) etc.

 

Untersuchungen

Eine zentrale Bedeutung haben in Zusammenhang mit den Fehlbildungen aber insbesondere auch mit den Blasenfunktionsstörungen (Einnässen, Inkontinenz) die urodynamischen Untersuchungen: Uroflowmetrie, Blasenmanometrie usw. Die urologische Abteilung verfügt über einen eigenständigen computerisierten Messplatz.


Factsheet zur Urodynamik

 

​Postoperat​​​ive Betreuung

​Die postoperative Betreuung findet in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kinderärztinnen und –ärzten oder Hausärztinnen und – hausärzten statt. Mittel- und langfristige Nachkontrollen in der Spezialsprechtunde der Poliklinik garantieren eine professionelle Langzeitbetreuung mit Kontrolle des Nierenwachstums sowie der Nieren- und Blasenfunktion.​

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Patienteninformationen und Aufenthalt

Pflegeberatung​ 

Die Pflegefachpersonen des Projektes behandeln, schulen und beraten Kinder/Jugendlichen und deren Familien bei Problemen mit der Kontinenz, unabhängig deren Diagnose, im ambulanten wie stationären Bereich. Die Pflegefachpersonen verfügen über ein erweitertes Wissen und eine vertiefte Pflegepraxis im Blasen- und Darmmanagement und aktualisieren laufend ihr Wissen. Sie arbeiten eng mit den interdisziplinären Diensten zusammen und führen gemeinsam mit der Kinderurologin und dem Viszeralen Kinderchirurgen die ambulanten Sprechstunden durch. Sie übernehmen bei der Hospitalisation dieser Kinder und Jugendlichen nach Möglichkeit auch deren stationäre Betreuung. Die einzelnen Pflegenden aus der Projektgruppe sind in der ambulanten Betreuung, auf den Stationen und gegenüber den Eltern und Fachpersonen wichtige Ansprechpersonen bei Problemen mit der Kontinenz.

 

Psychologisches Beratungs- und Therapieangebot

Die Diagnose einer urologischen Erkrankung oder Fehlbildung kann eine grosse Belastung für die Betroffenen und deren Familie darstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele auf Grund von Schamgefühlen nicht mit anderen austauschen (z.B. bei Genitalfehlbildungen, Einnässen oder Einkoten). Betroffene Kinder und Jugendliche leiden häufig unter der Sorge, dass jemand ihre Erkrankung bemerkt und sie deswegen von Gleichaltrigen ausgelacht oder abgelehnt werden. Weiter können medizinische Untersuchungen und Behandlungen im Genitalbereich als besonders unangenehm und schambehaftet erlebt werden.

Unser psychologisches Beratungs- und Therapieangebot hat zum Ziel, dass betroffene Kinder und Jugendliche trotz allfälliger Einschränkungen möglichst unbelastet aufwachsen, eine positive Einstellung zu ihrem Genitale entwickeln und in belastenden Situationen professionelle Unterstützung erhalten. Das psychologische Beratungs- und Therapieangebot richtet sich an in der urologischen Abteilung behandelte Kinder und Jugendliche sowie an deren Eltern.

 

Typische Themen der psychologischen Beratung sind:
• Umgang mit Belastungen rund um die urologische Erkrankung bzw. Fehlbildung
• Leben mit operierter / nicht-operierter Hypospadie und weiteren Genitalfehlbildungen
• Unterstützung im Prozess der Entscheidungsfindung bei schwierigen Therapieentscheiden (z.B. anstehende Operationen)
• Integration der urologischen Erkrankung in den Alltag (z.B. Katheterisieren oder ungewollter Urinverlust)
• Umgang mit negativen sozialen Reaktionen aufgrund urologischer Erkrankung (z.B. bei Fehlbildung, Einnässen, usw.)
• Positive und altersentsprechende psychosexuelle Entwicklung und erfüllende Sexualität
• Förderung der Zufriedenheit mit dem eigenen Genitale (z.B. bezüglich Penisgrösse/-form)
• Vorbereitung auf Operation / Spitalaufenthalt / belastende und unangenehme medizinische Interventionen
• Coaching von Eltern in Bezug zu Gesprächen über schambehaftete, intime Themen mit Kindern / Jugendlichen
• Umgang mit EinnässenBeratung Inkontinenz und Einkoten

 

Spezifische Sprechstunden:
• Hypospadie: Psychologische Beratung, Begleitung und Therapie von Kindern, Jugendlichen und deren Familien
• Inkontinenz und Enuresis: Psychologische Beratung bei Einnässen von Kindern und Jugendlichen Beratung Inkontinenz


Zuständige Fachperson:

Dr. phil. Norma Ruppen-Greeff
Psychologin, Sexualpädagogin
Telefon (Terminvereinbarung): +41 (0)44 266 73 92
norma.ruppen@kispi.uzh.ch

 

Angebot: Blasen- und Darmmanagement

  • Schulung und Beratung zum Intermittierenden Selbstkatheterisieren (ISK), transurethral oder über das Mitrofanoff Stoma sowie des Bowelmanagement Programm
  • Interdisziplinären Sprechstunden (Sprechstunden in Zusammenarbeit mit der Kinderurologin und der viszeralen Kinderchirurgie) 
  • Information und Beratung zu Harnwegsinfektionen
  • Information und Beratung zu Enkomprese und/oder Obstipation 

 

Generelle In​formationen: 
Advanced Nursing Practice (ANP)

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Forschung

Zu den Forschungsprojekten​ (Webseite des Forschungszentrums für das Kind)​

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​​ Einstiegsbild.png Die Kinderurologie ist ein Schwerpunkt und eine eigene Abteilung der Chirurgischen Klinik. Sie befasst sich mit allen angeborenen und erworbenen Funktionsstörungen der Nieren, Harnwege und des Genitale. Der Urogenitaltrakt gehört zu den Organsystemen, die am häufigsten von angeborenen Fehlbildungen betroffen sind. Neben allen diesen Fehlbildungen werden in der Kinderurologie auch erworbene Erkrankungen wie Verletzungen, Steinleiden, Tumoren u.a. sowie funktionelle Störungen wie Einnässen oder Urininkontinenz abgeklärt und behandelt. Durch moderne operative - vielfach mikrochirurgische - und endoskopische Eingriffe lassen sich eine Vielzahl der Fehbildungen und Erkrankungen vollständig korrigieren. 

 

Hydrospadie

zur Abteilung

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