Zoe in den Armen ihrer Bezugspflegerin
14.07.2026
PatientInnen

Kleiner Darm in grosser Gefahr

Zoe kam mit offener Bauchdecke zur Welt. Ihr Darm lag schutzlos frei und entzündete sich lebensgefährlich. Monatelang rang sie um ihr Leben. Heute strahlen ihre warmen Knopfaugen wieder – und ihr kleiner Bauch darf endlich heilen.

Zoe liegt in einem Spitalbett und blickt in die Kamera

Die kleine Zoe aus Zürich hatte einen gefährlichen Start ins Leben: Bei der Geburt lag ihr Darm ausserhalb ihres Körpers und war höchst anfällig für Infektionen. Sie musste sofort isoliert werden – ihre Mama durfte sie nicht einmal berühren. Ein schmerzlicher Moment. Im Operationssaal warteten unsere spezialisierten Chirurgen schon auf sie.

Drei Wochen dauerte es, bis der steril geschützte Darm schrittweise zurückverlegt und die Bauchdecke verschlossen werden konnte. So lange lag die tapfere Kleine beatmet und verkabelt im Inkubator – Tag und Nacht liebevoll umsorgt von unseren Profis der Intensivstation. Dann erst durften die Eltern ihren Schatz in die Arme schliessen. Endlich!

Das halbe Jahr im Spital war ewig lang, mit vielen Aufs und Abs, doch die Kispi-Teams haben uns immer getragen – mit Kompetenz, Würde und so viel Herz.
Zoes Mutter Genesis

Nach weiteren sechs Wochen Intensivpflege auf der Neonatologie, plötzlich ein Rückschlag: Eine schwere Entzündung mit Darmverschluss machte eine dritte Operation nötig – ein Stück Darm musste entfernt werden. Wieder war es kritisch, aber Zoe kämpfte sich erneut zurück. Ihr Darm erholte sich nur langsam. Die Kleine brauchte Zeit und künstliche Ernährung. Innere Stärkung und Leichtigkeit schenkten die Klänge der Musiktherapie und Seifenblasenmomente mit den Spitalclowns.

Ein halbes Jahr wohnten Mutter und Tochter im Spital. «Es war ewig lang, mit vielen Aufs und Abs, doch die Kispi-Teams haben uns immer getragen – mit Kompetenz, Würde und so viel Herz», dankt die Mama. Endlich zu Hause braucht Zoe anfangs noch Sondennahrung – aber sie erobert ihre Welt mit viel Energie und ansteckender Lebensfreude.

Musiktherapie schenkt Kraft – dank Ihrer Hilfe!

Musik hilft heilen: Sanfter Gesang und live gespielte, individuell abgestimmte Musik helfen kritisch kranken Babys wie Zoe, Stress, Schmerz und Müdigkeit zu regulieren. Durch das Hören, Spüren und Erleben werden verschiedene Gefühle angeregt und verarbeitet. So schenkt Musik Geborgenheit, baut Beziehungen auf und unterstützt den Heilungsprozess.

Zoes Mama ist begeistert: «Die Musiktherapie war so wertvoll! Immer, wenn die Therapeutin ins Zimmer kam, ging auf Zoes Gesichtlein die Sonne auf. Die Klänge haben sie beruhigt. Am Monitor konnte man sehen, wie ihre Atmung regelmässig wurde.»

Zoe liegt an einem Spitalbett und interagiert mit der Musiktherapeutin

Danke für Ihre grosszügige Spende!

Nur dank Ihrer Unterstützung können wir unseren jungen Patientinnen und Patienten eine ganzheitliche Versorgung bieten. Viele unserer Angebote – z.B. die Spitalclowns oder psychologische Begleitung – sind in schweren Zeiten entscheidend für die Kinder und ihre Familien. Die Kosten werden aber weder von den Krankenkassen noch vom Staat getragen. Vielen Dank, dass Sie uns heute mit Ihrer Spende unterstützen!