Die Eleonorenstiftung hat ihre Führungsstruktur angepasst
Die Eleonorenstiftung als Trägerin des Universitäts-Kinderspitals Zürich wird künftig vom Stiftungsrat als oberstem Organ mit Unterstützung eines Präsidialausschusses und ständigen Ausschüssen des Stiftungsrats sowie spezifische Arbeitsgruppen geführt. Das Gremium der sogenannten Stiftungsexekutive ist dementsprechend aufgehoben worden. Personell sind damit unmittelbar keine Veränderungen verbunden.
Mit dem erfolgreichen Start des Betriebs im Neubau in der Lengg im Herbst 2024 legte die Eleonorenstiftung als Trägerin des Universitäts-Kinderspitals Zürich den Grundstein für eine neue Ära. Sie nutzte diesen Moment, um ihre Führungsstruktur zu überarbeiten. Die Anpassung der Stiftungsurkunde wurde vom Stiftungsrat an seiner Sitzung vom 10. April 2026 beschlossen und von der zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde ATIOZ am 5. Mai 2026 genehmigt. Der Prozess zur Governance-Anpassung wurde fachlich eng durch zwei externe Fachpersonen, die bereits 2024 die Governance der Stiftung geprüft und verschiedene Empfehlungen abgegeben hatten, begleitet: Yvonne Beutler, Partnerin bei Res Publica Consulting, sowie Dr. Thomas Sprecher, Experte für schweizerisches Stiftungsrecht und Mitautor des «Swiss Foundation Code».
Der Schwerpunkt der Reform lag darauf, die Führungsebene ausgewogener und effektiver zu gestalten und den Stiftungsrat als kollektives Entscheidungsorgan für die Zukunft zusätzlich zu stärken.