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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Kinder-Herzzentrum

Team

Kardiologie

Prof. Dr. med. Oliver Kretschmar, oliver.kretschmar@kispi.uzh.ch​
Prof. Dr. med. Emanuela Valsangiacomo-Büchel, emanuela.valsangiacomo@kispi.uzh.ch
PD Dr. med. Christian Balmer, christian.balmer@kispi.uzh.ch
PD Dr. med. Walter Knirsch, walter.knirsch@kispi.uzh.ch

Silvia Hilfiker, Study Nurse, Telefon +41 44 266 33 39​

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Forschungsprojekte

Kardiologie:

Bildgebung

​Die Forschung im Bereich der kardialen Bildgebung befasst sich hauptsächlich mit neuen Technologien wie der Kernspintomographie und speziellen Techniken der Echokardiographie. Unser spezieller Schwerpunkt liegt in der klinischen Erprobung der Kernspintomographie bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern. Die Untersuchung von Kleinkindern stellt spezifische technische Anforderungen, da neue Sequenzen der pädiatrischen Anwendung angepasst werden müssen. Wir validieren diese Anpassungen mit der Erfassung der Durchführbarkeit dieser Sequenzen und der Reproduzierbarkeit der Resultate. Zudem werden normative Werte für die pädiatrischen Patienten definiert.

In anderen Projekten benützen wir die verschiedenen Imaging Modalitäten gezielt, um spezifische Krankheitsbilder sowie deren Pathophysiologie und Verlauf zu erforschen.

(Leitung Prof. Dr. med. E. Valsangiacomo Büchel)

 

Beobachtungsstudie Früherkennung Herzmuskelbeteiligung

Am 1. Mai 2015 hat am Kinderspital Zürich eine Beobachtungsstudie zur Früherkennung einer Herzmuskelbeteiligung bei Kindern und Jugendlichen mit Muskeldystrophie Duchenne oder Becker begonnen. Es werden keine neuen Teilnehmer mehr eingeschlossen. Die letzten Untersuchungen finden Anfang 2020 statt. 

 

Elektrophysiologie

​Die Therapie von Herzrhythmusstörungen mittels Herzschrittmacher und implantierbaren Defibrillatoren stellt bei Kindern und Jugendlichen besondere Anforderungen an die Geräte und Elektroden bezüglich Grösse, Programmierbarkeit und Implantationstechnik. Mithilfe von klinischen Langzeitstudien an den am Kinderspital betreuten Patienten werden die Vor- und Nachteile der aktuellen Systeme erfasst und die Therapiestrategien im Team und auch mit der Industrie stetig optimiert. Aufgrund der geringen Patientenzahlen jedes einzelnen Zentrums werden die Daten zusätzlich auch in prospektiven Multizenterstudien analysiert.

Die interdisziplinäre Entwicklung eines Magnetresonanz verträglichen Schrittmachersystems für Säuglinge und Kleinkinder ist ebenfalls ein Schwerpunkt unserer Forschung. Als weiteres Projekt führen wir eine prospektive Studie an Jugendlichen mit WPW Syndrom durch. Ziel ist es, klinische Risikofaktoren für den plötzlichen Herztod zu definieren, indem die Ergebnisse der Vorabklärungen und die während der elektrophysiologischen Herzkatheteruntersuchung gewonnenen Messwerte statistisch ausgewertet werden. 

(Leitung PD Dr. med. C. Balmer)


Interventionelle Kardiologie

​Mit den minimalinvasiven kathetergestützten Therapieverfahren können heutzutage auch bei Kindern mit Angeborenen Herzfehlern grosse Herzoperationen ergänzt oder sogar ersetzt werden. Gelegentlich werden OP und Herzkatheter auch gemeinsam im Sinne eines Hybrid-Eingriffs durchgeführt, um so das bestmögliche Ergebnis für die Patienten zu erzielen. Da die Herzkathetereingriffe in diesem Bereich noch eine relativ junge Disziplin sind, sind klinische Langzeitstudien erforderlich, um ihre Bedeutung im kurz- und langfristigen Verlauf, auch im Vergleich mit Operationen, zu erfassen und die Verfahren ggf. anpassen und optimieren zu können. Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt sind daher klinische Forschungsprojekte (retrospektiv und prospektiv) zur Evaluation aktueller Katheter-Therapieverfahren, die im Kindesalter zum Einsatz kommen, wie den perkutanen Pulmonalklappenersatz, den Verschluss von Vorhof- und Ventrikelseptumdefekten mit verschiedenen Implantaten, den Einsatz von Stents in kindlichen Gefässen und verschiedene Hybridverfahren.

Gleichzeitig betreiben wir aktiv, gemeinsam mit in- und externen Fachdisziplinen/Partnern, die Entwicklung neuer Materialien für Implantate (z.B. tissue engineering, biodegradierbare Implantate) und neuer Behandlungsverfahren (z.B. sog. „breakable stents“, Hybridvarianten für Patienten mit Hypoplastischem Linksherzsyndrom, stented valves für AV-Klappen) für Kinder mit Angeborenen Herzfehlern.

(Leitung Prof. Dr. med. Oliver Kretschmar)​


Outcome

​Verschiedene Projekte unserer Abteilung untersuchen die Ergebnisse und den Langzeitverlauf von Therapien und Interventionen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern und spezifischen angeborenen Herzfehlern  (die Leitung ist Projekt bezogen).

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe Herz & Hirn, geleitet von PD Dr. Walter Knirsch und Professor Beatrice Latal, besteht aus Mitarbeitern der Kardiologie, Entwicklungspädiatrie, Herzchirurgie, Herzanästhesie, Intensivmedizin, Neonatologie, Bilddiagnostik und Neuropädiatrie. Die Forschungsgruppe untersucht Entstehungszeitpunkt und Art von möglichen Hirnläsionen und setzt diese in Zusammenhang mit dem entwicklungspädiatrischen Outcome unserer Patienten mit angeborenen Herzfehlern, welche eine Operation an der Herz-Lungen-Maschine benötigen.​

Dazu werden perioperative zerebrale Magnetresonanz Bildgebung (MRI bei Neugeborenen sowie im Alter von 2 Jahren) zusammen mit perioperativem Neuromonitoring (aEEG, NIRS) durchgeführt. Das entwicklungspädiatrische Outcome wird mittels standardisierter Untersuchungstechniken zu definierten Zeitpunkten durchgeführt. Dabei ist es wichtig, die Kinder und deren Familien bis ins Schul- und Adoleszentenalter nachzukontrollieren und zu begleiten, um im Verlauf bei Bedarf auch therapeutische Massnahmen zur Verbesserung der Entwicklung einzuleiten. Die Forschungsgruppe Herz & Hirn wird von diversen Stiftungen grosszügig unterstützt. Kollaborationen im In-und Ausland ergänzen die Studien im Kinderspital.

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Weiterführende Links

 

Einstieg Kardiologie.png

Kardiologie

Die Forschungsschwerpunkte der Abteilung liegen im Bereich Elektrophysiologie, Interventionelle Kardiologie und kardiovaskuläres Imaging. In den vergangenen Jahren wurden kontinuierlich Projekte aus diesen Bereichen abgeschlossen und publiziert sowie neue Studienprojekte etabliert. ​

 

​Forschungsbereiche:

  • Bildgebung​

  • Elektrophysiologie​

  • Interventionelle Kardiologie​

  • Outcome​

 

Mehr dazu unter "Forschungsprojekte".

 

Durch die erstmalige Besetzung eines Lehrstuhls für Pädiatrische Kardiologie im September 2012 ist die Abteilung nun zusätzlich auch akademisch an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich vertreten/verankert.  

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