Risikokinder

In unsere Gruppe untersuchen wir die Entwicklung von Kindern, die ein Risiko für Entwicklungsstörungen aufweisen. Dazu gehören unter anderem extrem frühgeborene Kinder, Kinder nach perinataler Asphyxie, Kinder mit angeborenen Fehlbildungen oder schweren, chronischen Erkrankungen (z.Bsp. komplexe Herzfehler oder Stoffwechselerkrankungen) oder Kinder, bei denen neurochirurgische Eingriffe unternommen werden (z.Bsp. wegen Spina Bifida, Epilepsie oder bei Moya-Moya Syndrom).

Im Rahmen von Langzeitstudien und Registern versuchen wir die mittel- und langfristige Entwicklung dieser Kinder zu beschreiben und mögliche Probleme in ihrer Entwicklung frühzeitig zu erfassen. Wir untersuchen mögliche Risiko- und Schutzfaktoren, die bei diesen Krankheitsbildern die Entwicklung beeinträchtigen oder begünstigen. Dabei untersuchen wir auch die Lebensqualität und Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Eltern. Dies ermöglicht uns besser zu verstehen, wie wir diese Kinder und ihre Familien optimal begleiten und beraten. Wir entwickeln und evaluieren zudem verschiedene Interventionen zur Unterstützung einer optimalen Entwicklung von Kindern mit einem Risiko für Entwicklungsstörungen.
In verschiedenen Forschungsprojekten geht ein interdisziplinäres Team bestehend aus Medizinerinnen und Medizinern, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten diesen Fragen nach. Detaillierte Informationen zu den verschiedenen aktuellen und vergangenen Projekten finden Sie unter dem Reiter "Forschungsprojekte".

Forschungsprojekte

Forschungsgruppe Latal

Dissertantinnen

Astrid Neukomm (Medizin, UZH)

Rebecca Spillmann (Medizin, UZH)

Joana Teixeira Carvalho (Medizin, UZH)

Celina Bataillard (Medizin, UZH)

Masterstudierende

Nicola Lazzeri (Medizin, UZH)

Amélie Ciernic (Medizin UZH)

Rahel Kaeslin (Medizin Joint Master Luzern-UZH)

Praktikantinnen

Lesley Ramseier (Psychologie)

Selina Bürgler (Psychologie)

Lisa Brown (Physiotherapie / Pädiatrie)