Schlaf und Lernen

Wir untersuchen die Bedeutung von Schlaf-Wachprozessen auf Verhalten, Lernen und Gedächtnis im Kindes- und Jugendalter. Insbesondere erforschen wir grundlegende Mechanismen der Zustands- und Schlaf-Wach-Regulation und deren Wechselwirkungen mit der Hirnentwicklung bei gesunden und kranken Kindern und Jugendlichen.

Unsere interdisziplinären Projekte verwenden multimodale bildgebende Verfahren und Neuromodulation um die Schlaf-Wachprozesse während der Hirnentwicklung zu visualisieren und mit ihnen zu interagieren.

Am "Zentrum für interdisziplinäre Schlafforschung" (ZiS) sowie im Rahmen des seit 2012 bestehenden Klinischen Forschungsschwerpunktes "Schlaf und Gesundheit" (Sleep and Health) arbeiten Forschende des Kinderspitals Zürich eng mit diversen Partner-Institutionen zusammen.

Die Zürcher Schlafforschung hat eine lange Tradition. Vor rund 30 Jahren wurde in Zürich das bis heute geltende Modell der Schlafregulation entwickelt. Das Modell zeigt, dass die Wechselwirkung zwischen Schlafbedürfnis und innerer Uhr von zentraler Bedeutung für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Menschen ist. Die der Schlafregulation zugrunde liegenden Mechanismen verstehen die Fachleute aber noch nicht. Entsprechend richtet sich die Behandlung von Schlafstörungen noch nach den Symptomen und nicht nach den Ursachen. Wenn die Behandlung besser und gezielter gestaltet werden soll, müssen die Forschenden die körperlichen Funktionen und deren Veränderungen bei Schlafstörungen besser verstehen.​

Die beschriebenen Forschungsprojekte auf diesen Seiten gewähren einen ​​Einblick in die Schlafforschung am Kinderspital Zürich.

Forschungsprojekte

Forschungsgruppe Huber

Kollaborationen