Das Logo von Qualité Palliative, der Label-Qualität der Palliative Care, drei blaue und ein oranger Punkt über der Schrift.
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Palliative Care

Pädiatrische Palliative Care (PPC) ist eine umfassende Betreuung, wenn eine Krankheit lebenslimitierend ist. Sie soll die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Angehörigen verbessern und kann bereits vor der Geburt beginnen. Dabei werden körperliche, seelische, aber auch soziokulturelle und spirituelle Aspekte berücksichtigt. Die Trauerbegleitung ist von zentraler Bedeutung.

Ziele und Möglichkeiten

Farbige Windräder vor dem blauen Himmel

Wir möchten

  • die Bedürfnisse des Kindes und der Familie erfassen und in die Betreuung integrieren – gegebenenfalls auch bereits vor der Geburt des betroffenen Kindes
  • die Lebensqualität, Wünsche und Ziele des Kindes ins Zentrum stellen
  • Unterstützung in der Entscheidungsfindung zu hilfreichen Behandlungen anbieten
  • Leid einschätzen und mit individuell abgestimmten Therapien lindern
  • ein Betreuungsnetz aufbauen und koordinieren
  • Sicherheit geben und Hoffnung zulassen
  • neue Ziele für eine verkürzte Lebenszeit finden
  • das kranke Kind, seine Geschwister und die Familie in allen Lebensbereichen unterstützen
  • Eltern und Geschwister in ihrer Trauer begleiten


Im Kinderspital (ambulant/stationär), zu Hause oder an einem anderen Ort.

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Angebote für Familien mit einem erkrankten Kind

  • Flamingo Kinderhospiz – Ein Rückzugsort mit ganzheitlichen Angeboten, an dem lebenslimitierend erkrankte Kinder und Jugendliche, ihre nächsten Bezugspersonen und Geschwister immer wieder neue Kräfte sammeln können, um gestärkt in ihren fordernden Alltag zurückzukehren.
  • allani Kinderhospiz – Das allani Kinderhospiz Bern bietet Raum für Kinder mit lebenslimitierenden oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und ihre Familien – mit dem Ziel, die Lebensqualität der gesamten Familie zu erhöhen und sie in schwierigen Lebensphasen zu entlasten.
  • Herzensbilder – Schickt Profi-Fotografinnen und Fotografen zu Familien mit schwerkranken, schwerbehinderten oder zu früh geborenen Kindern.
  • Make-A-Wish – Die Schweizer Stiftung erfüllt Kindern und Jugendlichen, die an einer schweren Krankheit leiden, deren Behandlung oft langwierig und aufwändig ist, oder die nach einem Unfall ein Trauma erlitten haben, ihre Herzenswünsche.
  • pro pallium-Schweizer Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene – Pro Pallium entlastet und begleitet Familien schwerstkranker Kinder in der Schweiz und Liechtenstein mit einem einzigartigen Angebot. 
  • SGVE Schweizerische Gemeinschaft verwaister Eltern – Diese Plattform bietet Orientierung für Familien mit einem lebenslimitierend erkrankten, sterbenden oder verstorbenen Kind. Grundlage sind die Erfahrungen betroffener Familien und von Menschen aus ihrem Umfeld.
  • Sternentaler – Eine Begegnungsplattform für Familien mit einem schwer erkrankten, behinderten oder Sternenkind.
  • Sternschnuppe – Eine Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Freude und Abwechslung in das Leben von Kindern und Jugendlichen zu bringen, die mit einer Krankheit, Behinderung oder mit den Folgen einer schweren Verletzung leben.

Angebote für Familien, die ein Kind verloren haben

  • Kindsverlust – Fachstelle für Fehlgeburt und perinatalen Kindstod. Unterstützt nachhaltig beim Tod eines Kindes während der Schwangerschaft, Geburt und ersten Lebenszeit. Für Betroffene und Fachpersonen.
  • Kreative Trauergruppe – Maltherapie für Kinder und Jugendliche von Nuori Malspielraum, Zürich.
  • Regenbogen – Eine Selbsthilfe-Vereinigung von Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern.
  • SGVE Schweizerische Gemeinschaft verwaister Eltern – Diese Plattform bietet Orientierung für Familien mit einem lebenslimitierend erkrankten, sterbenden oder verstorbenen Kind. Grundlage sind die Erfahrungen betroffener Familien und von Menschen aus ihrem Umfeld.
  • Sternenelternkurs vom USZ – Treffpunkt für Eltern eines Sternenkindes, organisiert vom Universitätsspital Zürich.
  • «Stärnechind» und «Sternenkinder-Eltern» – Bieten Eltern bei und nach dem Verlust eines Neugeborenen Unterstützung. Es besteht die Möglichkeit, Kontakte zu anderen betroffenen Eltern zu knüpfen.
  • «Sterneneltern» – Richtet sich an Eltern, welche ihr Kind vor, während oder nach der Geburt verloren haben.
  • Sturmgrosseltern – Die Selbsthilfegruppe ist ein lockerer Zusammenschluss von verwaisten Grosseltern mit einem verstorbenen Enkelkind.

SPhAERA Podcasts

  • Jenny-Joy Kreindl im Gespräch mit Eva Bergsträsser, Make-it-C.L.I.C.K. Podcast, März 2026.
  • «Wie geht es Eltern schwerkranker Kinder?», Das letzte Stündchen, Episode 39, 30.10.2024.
  • «Ergebnisse der SPhAERA-Studie, Im Gespräch mit Eva Bergsträsser und Nora Tschudi über Spezialisierte Pädiatrische Palliative Care», Pallipod, Episode 27, Oktober 2024.
  • «Ergebnisse der SPhAERA-Studie Finanzierung, Im Gespräch mit Eva Bergsträsser und Michael Bähler über die Finanzierung der Pädiatrischen Palliative Care», Pallipod, Episode 28, Oktober 2024.

Filmtipp

  • Geschwisterkinder – Geschwister von Kindern mit einer Behinderung oder Krankheit berichten aus ihrem Alltag.

Buchtipps

Fachgesellschaften für Palliative Care in der Schweiz

Deutschland

England

  • Together for Short Lives – Wohltätigkeitsverein in England, der betroffene Familien unterstützt und Vernetzungsarbeit leistet.
  • Seasons for Growth – Ein Bildungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Bewältigung von Verlust und Trauer. Es wird erfolgreich in Schottland, England, Wales, Nordirland, Irland, Jersey und Barbados eingesetzt. Das Programm basiert auf den „Vier Aufgaben der Trauerarbeit“ von J. William Worden.
  • Child Bereavement UK – Unterstützt Kinder, Jugendliche bis 25 Jahre und Familien dabei, ihr Leben nach einem schweren Verlust wieder aufzubauen. Sie sind an der Seite von jungen Menschen, die um eine wichtige Bezugsperson trauern, und begleiten Eltern, die den Verlust eines Babys oder Kindes bewältigen müssen.

News aus der Palliative Care

Wir bieten schwer kranken Kindern und ihren Familien eine umfassende Begleitung an, wann und wo immer sie unsere Unterstützung brauchen. Möglich machen es Spenderinnen und Spender. Nur dank diesen grosszügigen Menschen können wir unser Angebot fortführen. Dafür danke ich von Herzen.
PD Dr. med. Eva Bergsträsser, Leiterin Pädiatrische Palliative Care
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