Der italienische Staatspräsident, Sergio Mattarella, besuchte das Kinderspital Zürich nach der Brandtragödie von Crans-Montana
12.01.2026
Hinter den Kulissen

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat den Angehörigen Trost gespendet und dem Spitalpersonal gedankt

Der italienische Staatspräsident hat bei seinem Besuch des Kinderspitals Zürich den Familien Trost gespendet und allen Mitarbeitenden des Spitals seinen Dank ausgesprochen.

Am nationalen Trauertag vom vergangenen Freitag hat der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella das Kinderspital besucht, um Eltern und Angehörigen der brandverletzten Jugendlichen Trost zu spenden, die infolge der schweren Brandkatastrophe von Crans-Montana behandelt werden. Im Anschluss sprach er Vertreterinnen und Vertretern der Intensivstation, Chirurgie, Pflege, Supportdienste, Geschäftsleitung und Stiftung seinen persönlichen Dank aus.

«Ich bin ins Kinderspital gekommen, um Ihnen zu danken und den Eltern der Kinder die Anteilnahme und das Mitgefühl ganz Italiens zu übermitteln, das von der Tragödie des Geschehens tief bewegt ist und das hofft, dass diese jungen Menschen ihr Leben bestmöglich fortsetzen können», sagte Mattarella an das Spitalpersonal gerichtet. Er bedankte sich für deren Einsatz und für die Hoffnung, die man den Menschen schenke.

Der italienische Staatspräsident, Sergio Mattarella, besuchte das Kinderspital Zürich nach der Brandtragödie von Crans-Montana
Foto (v.l.n.r.): Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella zusammen mit Oliver Sack (Präsident der Eleonorenstiftung), Dr. Julia Hillebrandt (CEO Kinderspital Zürich), Prof. Dr. med. Michael Grotzer (Ärztlicher Direktor), Dr. med. Kathrin Neuhaus (Chefärztin für plastisch-rekonstruktive Chirurgie und Leiterin Zentrum für brandverletzte Kinder), Sarah Naji (Leiterin Pflegedienst Intensivstation) und Prof. Dr. med. Luregn Schlapbach (Chefarzt Intensivstation).

Auch das Kinderspital betont die Bedeutung dieses Besuchs: «Wir sind sehr berührt vom Besuch des italienischen Staatspräsidenten, der damit seine Solidarität gegenüber den Patientinnen und Patienten sowie den Familien zum Ausdruck bringt. Die italienische Delegation begrüssen zu dürfen, ist eine grosse Ehre für uns», sagte Oliver Sack, Präsident der Eleonorenstiftung.

«Dank dem Einsatz unserer Teams von Expertinnen und Experten und den Möglichkeiten des neuen Spitals konnten wir die hochspezialisierten Behandlungen für die schwerstverbrannten Jugendlichen leisten», sagte Michael Grotzer, Ärztlicher Direktor im Gespräch mit dem italienischen Präsidenten. «Pro Tag sind für die ganzheitliche Therapie der Brandverletzten bis zu 50 Fachpersonen aus 20 Fachdisziplinen vor Ort.»

Im Anschluss an den Besuch im Kinderspital Zürich begab sich der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella auf den Weg nach Martigny zur offiziellen Trauerfeier für die Brandopfer von Crans-Montana.