Crans-Montana: Das Kinderspital Zürich hat mehrere Patientinnen und Patienten aufgenommen
Das Universitäts-Kinderspital Zürich hat nach der dramatischen Brandkatastrophe im Wallis seit den Morgenstunden des 1. Januars mehrere schwerstverletzte Patientinnen und Patienten aufgenommen und die Betroffenen in den letzten Tagen intensiv behandelt. Dafür hat das Akutspital seine Ressourcen entsprechend hochgefahren und alle erforderlichen Massnahmen getroffen, um die notwendige Kapazität für die nächsten Tage sicherzustellen. Ganze Teams sind dafür aus den Ferien zurückgekehrt. Seither hat das Universitäts-Kinderspital Zürich sieben Schwerstverbrannte behandelt. Es arbeitet dabei in enger Koordination mit dem USZ, dem CHUV Lausanne und anderen pädiatrischen Kliniken zusammen.
«Nach der schweren Brandtragödie von Crans-Montana waren die vergangenen vier Tage ausserordentlich herausfordernd. Die hohe Zahl von Jugendlichen mit schwersten Brandverletzungen hat uns in besonderer Weise gefordert», sagt CEO Julia Hillebrandt. «Wir setzen mit viel Hingabe und Expertise alles daran, jeder einzelnen Patientin und jedem einzelnen Patienten die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung zukommen zu lassen. Der Fokus, das Engagement und die Solidarität innerhalb des Kinderspitals sind einzigartig.» Sie bedankt sich bei den Teams der Verbrennungschirurgie, des Notfalls, bei den Intensivmedizinerinnen und -medizinern, den Intensivpflegerinnen und -pflegern sowie vielen weiteren beteiligten Berufsgruppen, die seit den ersten Minuten für die Betroffenen und ihre Familien im intensiven hochkonzentrierten Einsatz stehen.
«Ebenso danke ich den zahlreichen Menschen innerhalb und ausserhalb unseres Spitals für ihre Unterstützung sowie den Kolleginnen und Kollegen in ausländischen Spitälern, die Schweizer Patientinnen und Patienten aufgenommen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung dieser Situation geleistet haben. Die betroffenen Jugendlichen und ihre Familien haben einen anspruchsvollen Weg vor sich. Sie sind nicht allein. Zusammen werden wir sie weiterhin eng begleiten und umfassend unterstützen», sagt Hillebrandt.