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Ganzheitliches Gesundheitsverständnis

Das Kinderspital versteht Gesundheit umfassend: körperlich, seelisch und sozial.

Psychomotoriktherapie

Team

Micaela Kottlow
Dipl. Psychomotorik-therapeutin EDK
micaela.kottlow@kispi.uzh.ch

​​Daniela Wipfli
Dipl. Psychomotorik-therapeutin EDK
daniela.wipfli@kispi.uzh.ch

 

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Kontakt, Anmeldung

Kontaktadresse

​Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung
Abteilung Psychomotoriktherapie
Steinwiesstrasse 75
CH-8032 Zürich​
psychomotorik@kispi.uzh.ch 

 

Erreichbarkeit 

​Montag - Freitag: 08.30 - 17.30 Uhr
Telefon  +41 44 266 74 41​​
Telefax +41 44 266 71 71

 

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt durch den behandelnden Kinderarzt.​

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Angebote

Angebote​

Diagnostik
Förderdiagnostische Erfassung von entwicklungs- und bewegungsauffälligen Kindern und Jugendlichen. Abklärung der Gesamtsituation unter Einbezug von Familie, schulischem Umfeld und anderen Fachpersonen. Beratung bezüglich weiterer Fördermassnahmen.

 

​Therapie und Förderung
Einz​el- oder Gruppen-Therapiestunden, in der Regel 1x wöchentlich.

 

Beratung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Von und mit Eltern und anderen Erziehungsberechtigten, Kindergärtnerinnen, Lehrpersonen und anderen Fachpersonen, die Kinder und Jugendliche betreuen.

 

Spezialisierte Angebote

  • Körperorientierte Therapie mit jugendlichen Patientinnen und Patienten mit Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas). 
  • Psychomotorik-Gruppen für Kinder und Jugendliche mit psychosomatischen Auffälligkeiten (PPTS).

 

​Indikation

Die Psychomotoriktherapeutinnen im Kinderspital arbeiten mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 4 und 18 Jahren. Folgende Problematik kann Zuweisungsgrund sein:

  • ​​​​​​​Entwicklungsrückstand in der Grob-, und/oder Feinmotorik, z​.B. ungeschickte, bewegungsgehemmte oder unsichere Kinder
  • Anzeichen von Hyperaktivität und/oder Aufmerksamkeitsstörungen, z.B. ADS, HKS, ADD, ADHD.
  • Defizite in Bewegungsentwicklung und Körperwahrnehmung nach Unfällen oder Krankheiten, z.B. Schädel-Hirn-Trauma, Krebserkrankungen.
  • Grafomotorische Schwierigkeiten, z.B. verkrampfte Stift- oder Schreibhaltung, welche Schreibfluss und Schreibtempo beeinträchtigen.
  • Psychosomatische Auffälligkeiten, z.B. dffuse Schmerzen (nach ärztlicher Abklärung, ohne organischen Befund).
  • Essstörungen, z.B. unsichere oder verzerrte Körperwahrnehmung bei Anorexie, Bulimie oder Adipositas.

 

Behandlungsschwerpunkte

Grobmotorik
Die Psychomotorik-Therapie bietet grobmotorisch auffälligen Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum für Körper- und Materialerfahrungen sowie vielfältige Erfahrungs- und Übungsmöglichkeiten in Bereichen wie Körperwahrnehmung, Koordination oder Kraftdosierung.

Feinmotorik
Die Psychomotorik-Therapie bietet Kindern mit Problemen in der Feinmotorik ein Umfeld, das ihnen Erfolgserlebnisse ermöglicht. Mit Unterstützung geeigneter Materialien finden die Kinder vielfältige Erfahrungs- und Übungsmöglichkeiten für alltägliche Handlungen, wie etwa Schuhe binden oder Reissverschlüsse schliessen.

Grafomotorik
Die Psychomotoriktherapie bietet Kindern und Jugendlichen mit grafomotorischen Schwierigkeiten die Möglichkeit, ihre Lust und ihre Freude am Zeichnen und am Schreiben wieder zu entdecken. Die auch in Grafomotoriktherapie ausgebildeten Therapeutinnen des Kinderspitals suchen zusammen mit dem Kind nach geeigneten Hilfestellungen und Hilfsmitteln, welche ihnen einen entspannten und flüssigen Schreibablauf ermöglichen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und den Eltern sehr​ wichtig.

 

Therapieziele

Wichtigstes Ziel der Psychomotoriktherapie ist, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Dazu gehört nebst der Verbesserung der motorischen Fertigkeiten auch die Förderung der Eigenmotivation, sowie die Erweiterung und Stärkung des Selbstwertgefühls und der Handlungskompetenz. Neu erworbene Fähigkeiten sollen das Selbstkonzept der Kinder und Jugendlichen verbesssern und ihnen zu einem angemessenen Umgang mit ihren Schwierigkeiten verhelfen. Ein weiteres Ziel der Therapie ist die Sensibilisierung des Umfelds für die Schwierigkeiten  der Kinder und Jugendlichen. Deren positive ​Entwicklung wird durch eine verständnisvolle und die individuellen Bedürfnisse berücksichtigende Umgebung unterstützt. 

 

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Weiterführende Links

 

Psychomotorik.png

Die Psychomotoriktherapie ergänzt das Therapieangebot des Kinderspitals um eine auf pädagogischen Grundlagen basierende Therapie für Kinder und Jugendliche, welche in ihrem Bewegungs- und Beziehungsverhalten auffallen und unter ihren Schwierigkeiten leiden.

Die Psychomotoriktherapeutinnen behandeln stationäre und ambulante  Patientinnen und Patienten. Diese Kinder und Jugendlichen zeigen Auffälligkeiten im Verhalten wie in der Motorik (Grob-, Fein-, Grafomotorik), welche sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in ihrer Kommunikationsfähigkeit einschränken. Es werden auch Patientinnen und Patienten mit psychosomatischen Störungen behandelt und in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ärzte- und Psychologie-Team begleitet.

Der sonderpädagogisch-therapeutische Ansatz orientiert sich an integrativen, salutogenetischen und ressourcenorientierten Konzepten und legt Wert auf aktives und selbständiges Handeln. Dabei werden den Kindern und Jugendlichen auf einer ihnen angepassten Entwicklungsstufe den persönlichen Bedürfnissen entsprechende Bewegungs- und Spielmöglichkeiten angeboten. ​

 

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