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Shaping the future of pediatric medicine

The University Children’s Hospital is an independent institution with a 150-year history of successful pediatric research and an official teaching and research mandate from the University of Zurich. As the largest academic pediatric hospital in Switzerland, we are working tirelessly to translate today’s pediatric research into tomorrow’s standard of care.

Blasen Tissue Engineering

 

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Regeneration von funktionellem Blasengewebe. Innervation durch Wachstumsfaktoren​

Zusammenfassung

Kinder und Jugendliche mit angeborenen Fehlbildungen und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes können schwere Blasenfunktionsstörungen entwickeln. Die Blase verliert dabei ihre beiden wichtigsten Funktionen nämlich Urin unter normalen Druckwerten zu sammeln und sich vollständig und zu einem selbst gewählten Zeitpunkt zu entleeren. In bis zu 15% dieser Patienten entwickelt sich in der Folge eine fortschreitende irreversible Nierenschädigung. Wenn konservative Therapien ungenügend wirken, ist die Behandlung der Wahl eine Blasenaugmentation, eine operative Vergrösserung der Blase i.R. mit patienteneigenem Darmgewebe. Dies bringt aber grosse Probleme mit sich, wie Störungen des Säure-Base-Haushaltes, vermehrte Schleimproduktion, Steinbildung in der Blase und auch Entwicklung von bösartigen Tumoren. Es wurden bisher viele Versuche gemacht, die Blase mit anderen Materialien als mit Darm zu ersetzen, ohne klinischen Durchbruch.

Mittels Tissue Engineering ist es möglich Blasengewebe aus körpereigenen Zellen im Labor zu züchten und anschliessend zu implantieren. Die publizierten Resultate aus Tierversuchen und ersten Erfahrungen beim Menschen sind zwar vielversprechend, eine normale Funktion des implantierten Gewebes sowie das Langzeitüberleben bleiben aber nach wie vor ein ungelöstes Problem.​

Unser Forschungsprojekt beschäftigt sich deshalb mit der zentralen Frage welche Faktoren im Falle der Blasenregeneration das Einsprossen von Nervenzellen nach Implantation im Patienten fördern und damit das Züchten einer funktionellen Regenerationsblase erst möglich machen.

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