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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Individuelles und dyadisches Coping sowie posttraumatische Reifung bei Eltern, deren Kind an einer lebenslimitierenden Krankheit verstorben ist.

 

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Abgeschlossene Studie.

Eine explorative Studie und Dissertation vonSusanne Inglin an der Philosophischen Fakultät (2011) unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Hornung und Prof. Dr. Markus Landolt, Betreuung von PD Dr. Eva Bergsträsser.

​Diese qualitative Studie untersuchte die Verarbeitung von Eltern 1-5 Jahre nach dem Tod eines Kindes/Jugendlichen auf der individuellen Ebene und auf der partnerschaftlichen Ebene der Eltern. Die vier wichtigsten Ergebnisse waren:

Trauerbewältigung kann als ein Prozess beschrieben werden, der sich zwischen zwei Welten bewegt. Die Welt der Auseinandersetzung mit dem Verlust und der Aufrechterhaltung der Bindung zum Kind und die Welt, in der sich der/die Trauernde bemüht, den Anforderungen der Alltagswirklichkeit gerecht zu werden. Dieser Prozess zeigte sich auf der individuellen wie auf der Paarebene.

Paare trauerten unterschiedlich und versuchten mit einer offenen Kommunikation über ihre Bedürfnisse, eine gegenseitige Akzeptanz der individuellen Trauerbewältigung zu erlangen.

Elternpaare berichteten von Strategien, als Paar den schweren Verlust zu bewältigen. Neben Ritualen, der Aufrechterhaltung der Bindung zum verstorbenen Kind, der Zuwendung zu den gesunden Kindern und Gesprächen, spielte Zukunftsplanung und die Fähigkeit, „Auszeiten“ von der Trauer zu nehmen, eine wichtige Rolle.

Ein Jahr nach dem Tod des Kindes nahmen Eltern nur in geringem Masse posttraumatische Reifung wahr. Diese wurde erst mit einer zunehmenden Distanz zum Tod des Kindes wahrgenommen. Hierbei spielte eine gut funktionierende Partnerschaft eine grosse und unterstützende Rolle.

Publikation in Death Studies 2015

Kontakt: PD Dr. Eva Bergs​trässer​

 
 

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