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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Magnetresonanztomographie zur Darstellung der Hirnreorganisation bei Kindern nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma in der Rehabilitation

Kontakt

Dr. Volker Ressel
Zentrum für MR-Forschung und Rehabilitationszentrum Kinderspital Zürich 
volker.ressel@kispi.uzh.ch

Prof. Dr. Hubertus van Hedel
Rehabilitationszentrum Kinderspital Zürich
hubertus.vanhedel@kispi.uzh.ch

PD Dr. Ruth O’Gorman Tuura
Zentrum für MR-Forschung
ruth.tuura@kispi.uzh.ch​

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Publikationen

Ressel V, van Hedel HJ, Scheer I, O'Gorman Tuura R. Comparison of DTI Analysis Methods for Clinical Research: Influence of Pre-Processing and Tract Selection Methods. (Manuskript under review)

Ressel V, O'Gorman Tuura R, Scheer I, van Hedel HJ. Diffusion tensor imaging predicts motor outcome in children with acquired brain injury. Brain Imaging and Behavior. In press. doi: 10.1007/s11682-016-9637-z 

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Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen nach einer Hirnschädigung (z.B. nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma) ist ein herausforderndes Unterfangen. Ein Grund dafür ist die grosse Variabilität zwischen den Patienten. Diese Variabilität ist auf unterschiedliche Faktoren zurückzuführen, wie z.B. die betroffenen Hirnareale, Schweregrad und Grösse der Läsion, Alter und Entwicklung des Kindes, sowie die Beeinträchtigung verschiedener kognitiven und sensor-motorischen Funktionen. Diese Faktoren, zusammen mit der spontanen neurologischen Genesung, spezifischen, akuten Therapiemassnahmen und der multidisziplinären Rehabilitation, bestimmen den Verlauf der Erholung dieser Patienten. Die Bedeutung einzelner Faktoren ist jedoch grösstenteils unbekannt und lässt Fragen für laufende Studien offen.

Bildgebende Verfahren, wie zum Beispiel die Magnetresonanztomographie (MRT), haben bereits bewiesen, dass betroffene Areale nach einer Hirnläsion eine Angiogenesis und Neurogenesis vorzeigen (Sztriha et al., 2012). Diese Restrukturierung des Gehirns ist bei Kindern und Erwachsenen vorhanden und beeinflusst die Erholung und die Rehabilitation der Patienten (Chollet, 2013). Gezielte Therapien, die diese bestimmte Restrukturierung des Gehirns fördern, könnten zu einer besseren Erholung der Patienten beitragen. Gegenwärtig sind jedoch die neuronalen Wechselwirkungen der Rehabilitation kaum bekannt und lassen die Frage offen, wie die Rehabilitationstherapien auf die funktionelle und strukturelle Plastizität des Gehirns wirken. In dieser Studie wollen wir der Frage nachgehen, wie die Rehabilitation die Regeneration des Gehirns stimulieren kann, wobei die MRT Einblicke in die Verbesserung dieser Reorganisation zeigen kann.

Das Ziel dieser Studie ist festzustellen, wie sich das Gehirn nach einer Hirnschädigung während der Rehabilitation reorganisiert und wie Veränderungen in dieser Reorganisation mit den neurologischen, motorischen und kognitiven Veränderungen korrelieren. Auch möchten wir untersuchen, ob wir bestimmte Marker in Hirnstrukturen und Hirnaktivitätsmuster identifizieren können, welche als Prädiktor für die Erholung des Patienten dienen können. Dafür wollen wir Veränderungen und Restrukturierung des Gehirns am Anfang und Ende der Rehabilitation messen und diese mit neurologischen, funktionellen und kognitiven Tests vergleichen, welche routinemässig in der Rehabilitation durchgeführt werden

Finanzierung

Anna Müller Grocholski-Stiftung, Klinische Forschungsschwerpunkte (KFSP Projekt der Med.Fak, UZH), Mäxi-Stiftung, OPO-Stiftung

Projektdauer

September 2013 –

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