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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Nicht-invasive Interventionen mit MR-bildgesteuertem fokussiertem Ultraschall

Kontakt

Kontakt für Forschungsfragen

 

Klinische Indikationen mit Vergütung durch Krankenkassen-Grundversicherung (nur für erwachsene Patienten über 18 Jahre)

• Chronische (neuropathische) Schmerzsyndrome

• Bewegungsstörungen: Essentieller Tremor, Parkinson Krankheit, Dystonie

Kontakt für klinische Indikationen

  • Kanstonsspital St.Gallen

    Rorschacher Strasse 95, 9007 St.Gallen , Schweiz

    mail: Dr. med. Stefan Hägele-Link

    Kontakt: Dr. med. Stefan Hägele-Link

    Tel: +41 71 494 11 11

     

    Indikationen: Bewegungsstörungen, Schmerz

     
  • UniversitätsSpital Zürich

    Rämistrasse 100, 8091 Zürich, Schweiz

    www: Neurochirurgie USZ 

    mail: Dr. med. Lennart Stieglitz

    Kontakt: Dr. med. Lennart Stieglitz

    Tel: +41 44 255 11 11

    Indikationen: Bewegungsstörungen
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Publikationen

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zurück zu Zentrum für MR-Forschung

Transkranieller Magnet Resonanz (MRI) bildgesteuerter Fokussierter Ultraschall ist eine neuartige, nicht-invasive neurochirurgische Methode zur Behandlung einer Vielzahl von Hirnkrankheiten

Kurzbeschreibung

Fokussierter Ultraschall funktioniert ähnlich wie ein Brennglas. Unter Echtzeit Bildsteuerung mittels MRI werden Hochenergie-Ultraschallwellen aus über tausend Schallquellen, angeordnet wie auf einem halbkugeligen Hohlspiegel, durch den intakten Schädel ins Innere des Gehirns auf einen Punkt fokussiert. An diesem wenige Millimeter grossen Zielpunkt, und nur dort, wird das krankhafte Hirngewebe schrittweise auf maximal 55 bis 60°C erwärmt und dadurch ausgeschaltet. Der Zielpunkt kann elektronisch beliebig verschoben und das Prozedere wiederholt werden, um grössere Gewebebezirke auszuschalten. Dabei werden weder ionisierende, noch radioaktive Strahlen verwendet und es werden auch keine Instrumente implantiert. Während des Eingriffs ist der Patient wach, wird von einem erfahrenen Neurologen überwacht und kann laufend auf sein Befinden befragt werden.

Bildgesteuerter fokussierter Ultraschall wird seit längerer Zeit für Tumore in der Prostata, im Uterus (Gebärmutter), in der Brust und im Knochen erfolgreich angewandt. In klinischer Forschung sind Leber- und Nierentumore, sowie Tumore der Schilddrüse.

Für unsere Forschungsarbeiten und klinischen Eingriffe im Gehirn verwenden wir das CE zertifizierte System ExAblate Neuro der Firma InSightec, das mit 650kHz in unserem 3 Tesla MR-Scanner von GE arbeitet. Seit 2008 haben wir in Zusammenarbeit mit unseren klinischen Partnern am Kantonsspital St. Gallen und Universitätsspital Zürich mit klinischen Studien die Einführung der funktionellen Ultraschall-Neurochirurgie pionierhaft vorangetrieben. Aktuell sind weltweit an ca. 30 Standorten bis heute über 800 funktionelle Hirnoperationen mit fokussiertem Ultraschall erfolgreich durchgeführt worden, und dank der vielversprechenden Resultate wurden die Eingriffe in der Schweiz 2015 in den Katolog der Krankenlassen-Pflichtleistungen übernommen.

Leider haben unsere klinischen Studien über die Operation von Hirntumoren mittels Ultraschall gezeigt, dass die jetzige Generation von FUS-System für solche Eingriffe nicht geeignet ist und weitere Entwicklungsarbeiten notwendig sind, um solche Indikationen erfolgsversprechend anzugehen.

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SHPTAPPEXTVM, 192.168.85.281.0.0.0