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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Intensivmedizin und Neonatologie

Team

PD Dr. Vincenzo Cannizzaro, PhD
Leiter Forschung, Schwerpunkt: Grundlagenforschung und Beatmung

    - Francesco Greco, PhD Student​
    - Susanna Wiegert, PhD Studentin​
    - Dr. med. Philipp Baumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Prof. Bernhard Frey

Schwerpunkt: Patientensicherheit, Herz-Lungen-Interaktion

 

Prof. Vera Bernet
Schwerpunkt: Monitoring der Hirnfunktion (aEEG), Chylothorax

 

PD Dr. Barbara Brotschi
Schwerpunkt: Katheter-assoziierte Komplikationen, Asphyxie


PD Dr. Cornelia Hagmann, PhD

Schwerpunkte: Neuroprotektion Frühgeborene, Bildgebung, Asphyxie, Exekutive Funktionen

    - Barbara Schnider, PhD Studentin

    - Vera Disselhoff, PhD Studentin

    - Lisa Ballmer, Masterstudentin Psychologie

    - Verena Rathke, Koordinatiorin des Asphyxie Registers

 

Dr. Eva Kühlwein
Schwerpunkt: Ernährung von schwer kranken Patienten

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Forschungsprojekte

Grundlagenforschung

Künstliche Beatmung ist bei akutem Lungenversagen die Therapie der Wahl und häufig eine lebensrettende Massnahme. Bei langer und/oder inadäquater Beatmung kann jedoch ein zusätzlicher Gewebeschaden induziert werden. Die Grundlagenforschung auf diesem Gebiet ermöglicht, kurz- und langfristige Auswirkungen von Beatmungsstrategien auf die Funktion vitaler Organe zu untersuchen. Der Erkenntnisgewinn kann in den klinischen Alltag integriert werden.

 

Klinisch orientierte Forschung

​a) Monitoring der Hirnfunktion von schwer kranken Neugeborenen und Kindern mittels amplituden-integriertem EEG (aEEG): Ziel dieser Studie ist es, die Hirnaktivität von Kindern, z.B. nach Asphyxie oder nach grossen Operationen, kontinuierlich zu erfassen, um therapeutische Interventionen besser planen und prognostische Aussagen machen zu können.

b) Erfassung von Risikofaktoren, welche zu Chylothorax (Ansammlung von Lymphflüssigkeit im Thorax) führen sowie Untersuchung des Einflusses der enteralen und parenteralen Ernährung auf die Behandlung des Chylothorax.

c) Schwer kranke Kinder benötigen häufig periphere und zentrale Gefässkatheter, welche u.a. thrombosieren oder zu schweren Infektionen führen können. Ziel dieser Studie ist die Prävention und Verbesserung der Therapie von katheter-assoziierten Komplikationen.

d) Einfluss der mechanischen Beatmung auf das Herz-Kreislauf-System: Durch die Kenntnisse der Herz-Lungen-Interaktionen können beispielsweise der intravasale Volumenstatus beurteilt oder die Steuerung einer adäquaten Flüssigkeitstherapie optimiert werden.

e) Ernährung und Genesung: Die richtige Ernährung bei schwer kranken Kindern spielt für deren Genesung eine wichtige Rolle. Mittels neuer Methoden wird die bei Erwachsenen etablierte Kaloriemetrie (Bestimmung der nötigen Kalorienzahl und Nahrungszusammensetzung) im Rahmen einer Studie auch bei Kindern und Säuglingen geprüft.

f) Hirnentwicklung bei Frühgeborenen: Es wird untersucht, ob frühe neuroprotektive (Erythropoetin) Interventionen zu einem verbessertem Outcome führen bei ehemalig frühgeborenen Kindern. Mehr zur EpoKids-Studie

 

Qualitätsmanagement und Patientensicherheit

Beim Forschungsprojekt Qualitätsmanagement geht es um die Verbesserung der Patientensicherheit und um die Förderung einer Sicherheitskultur. Zum intensivmedizinischen Alltag gehören auch invasive diagnostische und therapeutische Massnahmen, welche nicht selten unter Zeitdruck erbracht werden müssen. Vermeidbare Zwischenfälle und/oder unerwünschte Ereignisse müssen daher systematisch und anonymisiert analysiert werden, damit Fehler im Ablauf von medizinischen Prozessen verhindert werden können.​

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Fotoarchiv Kinderspital-KISPI-FOTO-FOTO_ALLGEMEIN-20130524--FOTO_ALLGEMEIN--1.3.6.1.4.1.24930.8.262060-1.pngAuf den Intensivstationen​ betreuen wir pro Jahr ca. 1000 allgemein-pädiatrische und
chirurgische Patienten und ca. 500 kardiologisch-kardiochirurgische Patienten. Hierzu zählen Neugeborene und Kinder, welche nach grossen Operationen nachbetreut werden müssen, aber auch Patienten mit Atemstörungen, schweren Infektionen, Störungen des Zentralnervensystems, Stoffwechselstörungen oder nach schweren Unfällen/Verbrennungen/Vergiftungen. Des weiteren werden auf unserer Intermediate Care (IMC) Station meist chronisch kranke Kinder mit Trachealkanüle, ​Muskelerkrankungen oder Mehrfachbehinderungen betreut. Auf der Neonatologie werden jährlich ca. 500 Patienten behandelt. Dies sind Neugeborene, die nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden müssen, wie beispielsweise Neugeborene mit leichtgradigen Atemstörungen, Stoffwechselstörungen, Gelbsucht, Frühgeborene und Neugeborene mit angeborenen Fehlbildungen.​

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