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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Normale Entwicklung

 

 

Die Zürcher Longitudinalstudien

In den Zürcher Longitudinalstudien wurden seit 1954 bei etwa 800 Kindern die Entwicklung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter untersucht. Die Studien gehören weltweit zu den bedeutendsten Langzeitstudien über die kindliche Entwicklung. In der ersten Studie zwischen 1954 und 1974 befasste sich die Forschung hauptsächlich mit dem kindlichen Wachstum. In der Zürcher Generationenstudie wurden zusätzlich zum Wachstum alle wesentlichen Entwicklungsbereiche wie geistige Entwicklung, Motorik, Sprache, Sozial- und Schlafverhalten miteinbezogen. In der Zweiten Longitudinalstudie wurden die Auswirkungen einer Frühgeburtlichkeit auf die Entwicklung im Detail untersucht. Jedes Kind und seine Familie wurden über mindestens 18 Jahre begleitet. Der gesammelte Datensatz besteht aus Frage- und Untersuchungsbogen, Zeichnungen, Fotographien, Filmen, Lochkarten und Magnetbändern.
Die Erkenntnisse der Zürcher Longitudinalstudien bilden eine wichtige Grundlage für Fachleute, die sich mit Kindern und ihrer Entwicklung beschäftigen. Dank dieser Studien wissen wir heute mehr über das Wachstum und die Entwicklung von Kindern und deren Störungen.
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 ​Abbildung: Untersuchungszeitpunkte der Zürcher Longitudinalstudien

SPLASHY (Swiss Preschooler's Health Study)

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In der heutigen Zeit stellen Stress und mangelnde körperliche Aktivität besondere Herausforderungen für die Gesundheit nicht nur von uns Erwachsenen, sondern auch von Kindern dar. Das Ziel von SPLASHY (Swiss Preschooler's Health Study) ist es, mehr über die verschiedenen Faktoren zu erfahren, welche die Gesundheit und Entwicklung von kleinen Kindern beeinflussen. In SPLASHY wird bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren untersucht, ob sich Stress negativ und körperliche Aktivität positiv auf die motorische und kognitive Entwicklung sowie auf das psychische Wohlbefinden und die Gesundheit von Kleinkindern auswirkt und wie diese verschiedenen Faktoren zusammenhängen.


SPLASHY ist eine kollaboratives SNF SINERGIA Projekt der Universitäten Lausanne (PD Dr. med. Jardena Puder), Fribourg (Prof. Dr. phil. Simone Munsch), Zürich (PD Dr. med. Susi Kriemler) und der Abteilung Entwicklungspädiatrie des Kinderspitals Zürich (Prof. Dr. med. Oskar Jenni). Die Datenerhebung fand an drei Nachmittagen in 84 Krippen in den Kantonen Aargau, Bern, Fribourg, Waadt und Zürich statt. Es wurden rund 500 Krippenkinder in der ganzen Schweiz in die Studie eingeschlossen. 

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

 

Die Zürcher Neuromotorik Studie

Die Zürcher Neuromotorik ist ein standardisiertes Testverfahren, das eine Untersuchung der motorischen Funktionen von Kindern und Erwachsenen zwischen 5 und 55 Jahren erlaubt, und in den 1990er Jahren an der Abteilung Entwicklungspädiatrie entwickelt wurde. Mit der Zürcher Neuromotorik können Kinder und Erwachsene mit motorischen Ungeschicklichkeiten erfasst werden und Patienten mit neurologischen Störungen (z.B. Zerebralparese) differenziert untersucht werden.

Soziokulturelle Veränderungen und eine zunehmende Technologisierung tragen vermutlich dazu bei, dass sich die motorischen Fähigkeiten in den letzten Jahren verändert haben. Daher werden im Rahmen der neuen Zürcher Neuromotorik Studie über 400 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 18 Jahren erneut mit der ZNM untersucht, um neue, zeitgemässe Normdaten zu erhalten. Darüber hinaus gibt ein Vergleich der Daten aus den 1990er Jahren mit denen der heutigen Zeit Aufschluss darüber, ob sich die motorische Leistungsfähigkeit tatsächlich über die Jahre verändert hat, in welchem Ausmass und in welchen Bereichen der Motorik (z. B. Feinmotorik vs. Grobmotorik).

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

 

Die Zürcher Praxisstudie

In den letzten 30 Jahren wurden zwei Untersuchungen über die Praxistätigkeit von Kinderärztinnen und Kinderärzten durchgeführt. Der aktuelle Strukturwandel im Gesundheitswesen machte es erforderlich, dass die Aufgaben der Praktizierenden erneut untersucht werden. Die Zürcher Praxisstudie untersucht die kinderärztliche Tätigkeit im Detail, erfasst den Ausbildungsgang der Kinderärztinnen und Kinderärzte und beschreibt ihre Vorstellungen über die Aufgaben der Kinder- und Jugendmedizin und ihre Zufriedenheit mit der eigenen Tätigkeit. Daneben eruiert die Studie auch die Sicht der Eltern, ihre Erwartungen an die kinderärztliche Medizin, und ihre Sorgen bezüglich Entwicklung, Verhalten und Krankheiten ihrer Kinder. In 56 kinderärztlichen Praxen des Kantons Zürich wurden die Daten von 3695 Kindern und ihren Familien mittels direkter Erfassung durch eine Doktorandin und einem elterlichen Fragebogen erhoben. Publikationen der Studie werden im 2015 erwartet. Die Studie wird Schlüsse bezüglich der aktuellen Tätigkeit der praktischen Pädiatrie und der Aufgaben der Kinder- und Jugendmedizin aus Sicht der Kinderärztinnnen und Kinderärzte und der Familien erlauben. 

 

Team

​Teamleiter​Prof. Dr. med. Oskar Jenni
​Oberassistent​en​Dr. med. Jon Caflisch
Prof. Dr. Tanja Kakebeeke
Dr. sc. nat. Luciano Molinari (Teilzeit)
Doktoranden​Annina Zysset, MSc. Psychologie
Elisa Klum, MSc. Bewegungswissenschaft
Masterstudierende
​Bewerbung möglich
​Praktikanten
​Bewerbung möglich

 

Forschungsförderung durch

Schweizerischer Nationalfonds
Jacobs Foundation
Maiores Stiftung
Anna-Müller Grocholski Stiftung
Zentrum für Integrative Humanphysiologie (ZIHP) der Universität Zürich
Velux Stiftung
Vontobel Stiftung
Frizzy Foundation

 

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