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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Allergologie

Team

​Team klinische Forschung:

  • KD Dr. Alice Köhli, MD

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  • Dr. Bettina Bogatu, MD

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Forschungsprojekte

Online-Fragebogen Anaphylaxie

Anaphylaktische Reaktionen, ausgelöst durch Nahrungsmittel, Medikamente und Hymenopterengift, stellen bei allergischen Personen aller Altersgruppen lebensbedrohliche Situationen dar.
Bezüglich Prävalenz anaphylaktischer Reaktionen und deren Auslöser gab es bis 2006 nur sehr wenig Literatur, weswegen dazu seither mittels eines Online-Fragebogens die Daten von Patienten (Erwachsene und Kinder) mit anaphylaktischen Reaktionen prospektiv gesammelt werden. Zu Beginn wurden diese Daten in verschiedenen Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Dermatologen und Allergologen in diesen Online-Fragebogen eingegeben, im Verlauf sind nun viele europäische Zentren dazugekommen. Durch diese grosse Anzahl an Patientendaten (bereits mehrere tausend Fälle) konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Das Kinderspital Zürich ist seit Beginn dabei und kann durch seine Patienten einen wichtigen Beitrag aus pädiatrisch-allergologischer Sicht leisten.
Die Zentren in den verschiedenen Ländern führen die Datenerhebung selbstständig durch. Die persönlichen Daten der Patienten werden durch einen Code verschlüsselt, die teilnehmenden Ärzte erhalten ein Zugangskennwort mit Passwort. Die Sammlung und Auswertung erfolgt bei Frau Prof. Dr. med. M. Worm, Allergie-Centrum Charité, Berlin Mitte, Deutschland.

 

Identifizierung anaphylaktogener Antikörper im Blut von Erdnussallergikern

Die Erdnussallergie ist eine der häufigsten Nahrungsmittelallergien, welche durch bestimmte körpereigene Antikörper vom IgE-Subtyp ausgelöst wird. In dieser Studie werden mittels Blutproben von Erdnussallergikern spezifische Antikörper gegen die Hauptallergene der Erdnuss gesucht und analysiert. Die isolierten Antikörper werden anschliessend im Labor biophysikalisch und funktionell charakterisiert in Bezug auf deren Eignung als mögliche Therapeutika.
Diese Studie findet aktuell in 2 Zentren statt (Kinderspital Zürich, Allergologie und Universitätsspital Zürich, Allergiestation, Dermatologische Klinik. Projektleitung: Prof. Dr. med. B. Ballmer-Weber) in Zusammenarbeit mit Mabylon AG, 8952 Schlieren.
Patienten älter als 3 Jahre mit einer Erdnussallergie oder mit IgE-Antikörper auf Erdnuss können daran teilnehmen, wenn sie mit einer Blutentnahme einverstanden sind. Die persönlichen Patientendaten werden durch Verschlüsselung anonymisiert.

Projektleiterin: Dr. A. Köhli, MD

 

 

Ernährungsberatung bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien (ERNA-Studie)

Bisher ist wenig über die Wirkung der Ernährungsberatung bei Kindern mit Nahrungsmittelallergien bekannt. Deshalb wird in einer von der Berner Fachhochschule BFH organisierten, multizentrischen Kohorten Studie untersucht, welchen Einfluss die Ernährungsberatung auf die Lebensqualität, die Häufigkeit allergischer Symptome, den Ernährungsstatus und die Lebensmittelvielfalt von Kindern mit IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien hat. Die Studie findet in 4 Zentren statt (Kinderspital Zürich, Basel, St. Gallen, Aarau). Eltern von Kindern mit einer neudiagnostizierten Nahrungsmittelallergie füllen an vier Zeitpunkten während eines Jahres Fragebögen zur Messung dieser Parameter aus. Zusätzlich werden noch die im Spital erhobenen Daten zu Grösse und Gewicht, falls vorhanden, einbezogen. Teilnehmen können Kinder zwischen 0 und 10 Jahren mit mindestens einer ärztlich diagnostizierten IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie. Alle Daten werden durch einen Code verschlüsselt übermittelt. Anschliessend werden die Daten der Kinder, die eine Ernährungsberatung in Anspruch genommen haben, mit denen jener Kinder verglichen, die nicht in der Ernährungsberatung waren. Projektleiterin: Julia Eisenblätter, Dozentin Berner Fachhochschule, Bern

 

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Publikationen

​Publikationen KD Dr. med Alice Köhli

Publikationen ZORA 

Google Scholar

Anaphylaxis

Factors increasing the risk for a severe reaction in anaphylaxis: An analysis of Data from The European Anaphylaxis Registry
Allergy. 2018 Jan 10. doi: 10.1111/all.13380. [Epub ahead of print]
Margitta Worm, Wojciech Francuzik*, Jean-Marie Renaudin, Maria Beatrice Bilo, Victòria
Cardona, Kathrin Scherer Hofmeier, Alice Köhli, Andrea Bauer, George Christoff, Ewa
Cichocka-Jarosz, Thomas Hawranek, Jonathan O'B Hourihane, Lars Lange, Vera Mahler,
Antonella Muraro, Nikolaos G Papadopoulos, Claudia Pföhler, Iwona Poziomkowska-Gęsicka, Franziska Ruëff, Thomas Spindler, Regina Treudler, Montserrat Fernandez- Rivas M, Dölle S.

 

Anaphylaxis in children and adolescents: The European Anaphylaxis Registry
J Allergy Clin Immunol. 2016 Jan 21. pii: S0091-6749(15)02991-7. doi: 10.1016/j.jaci.2015.11.015. [Epub ahead of print]
Grabenhenrich LB, Dölle S, Moneret-Vautrin A, Köhli A, Lange L, Spindler T, Ruëff F, Nemat K, Maris I, Roumpedaki E, Scherer K, Ott H, Reese T, Mustakov T, Lang R, Fernandez-Rivas M, Kowalski ML, Bilò MB, Hourihane JO, Papadopoulos NG, Beyer K, Muraro A, Worm M.

Triggers and Treatment of Anaphylaxis
An Analysis of 4000 Cases From Germany, Austria and Switzerland
Worm M, Eckermann O, Dölle S, Aberer W, Beyer K, Hawranek T, Hompes S, Koehli A, Mahler V, Nemat K, Niggemann B, Pföhler C, Rabe U, Reissig A, Rietschel E, Scherer K, Treudler R, Ruëff F.
Dtsch Arztebl Int. 2014 May 23;111:367-75

Symptom profile and risk factors of anaphylaxis in Central Europe
Allergy. 2012 May; 67(5):691-8
M. Worm, G. Edenharter, R. Rueff, K. Scherer, C. Pföhler, V. Mahler, R. Treudler, R. Lang, K. Nemat,  A. Koehli, B. Niggemann & S. Hompes

Implementation of Anaphylaxis Management Guidelines:
A Register-Based Study
PLoS One. 2012; 7(5):e35778; May 2012
Linus Grabenhenrich, Stephanie Hompes, Hannah gough, Franziska Rueff, Kathrin Scherer, Claudia Pfohler, Regina Treudler, Vera Mahler, Thomas Hawranek, Katja Nemat, Alice Koehli, Thomas Keil, Margitta Worm*

Provoking allergens and treatment of anaphylaxis in children and adolescents-data from the anaphylaxis registry of German-speaking countries
Stephanie Hompes, Alice Köhli, Katja Nemat, Kathrin Scherer. Lars Lange, Franziska Rueff, Ernst Rietschel, Thomas Reese, Zsolt Szepfalusi, Nicolaus Schwerk, Kirsten Beyer, Thomas Hawranek, Bodo Niggemann, Margitta Worm
Pediatric Allergy and Immunology, 2011

Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
Allergologie, Jahrgang 34, Nr.7/2011, S. 329-337
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner, F. Rueff, V. Mahler, L. Lange, R. Treudler, E. Rietschel, Z. Szepfalusi, R. Lang, U. Rabe, T. Reese, N. Schwerk, K. Beyer und S. Hompes

Elicitors and treatment of anaphylaxis in children and adolescents – data from the anaphylaxis registry of German-speaking countries
J Pediatric All and Immunology 2010
Stephanie Hompes, Kirsten Beyer, Alice Köhli, Katja Nemat, Kathrin Scherer, Lars Lange, Ernst Rietschel, Thomas Reese, Z. Szepfalusi, G. Hansen, T. Havranek, Bodo Niggemann, Margitta Worm

Other

Clinical relevance is associated with allergen specific wheal size in skin prick testing
Clin Exp Allergy. 2013 Nov. 27. doi: 10.1111/cea.12240. [Epub ahead of print]
Haahtela T, Burbach GJ, Bachert C, Bindslev-Jensen C, Bonini S, Bousquet J, Bousquet-Rouanet L, Giavi S, Gjomarkaj M, Gramiccioni C, Kowalski ML, Losonczy G, Orosz M, Papadopoulos NG, Stingl G, Todo-Bom A, von Mutius E, Koehli-Wiesner A, Wöhrl S, Järvanpää S, Kautiainen H, Petman L, Selroos O, Zuberbier T, Heinzerling LM

Benefits from the Use of a Pimecrolimus-Based Treatment in the Management of atopic Dermatitis in Clinical Practice: Analysis of a Swiss Cohort.
Dermatology. 2006;213(4):313-8
Dagmar Simon, Jann Lübbe, Brunello Wüthrich, Alice Wiesner, M. Monika Weber, Emmanuel Laffitte, Mark D. Anliker, Martin H. Schoeni, Lasse R. Braathen, Peter Schmid-Grendelmeier, Nicole Gilgen Bobalj, Dirk Schneider

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​​​Heuschnupfen Birke.PNG
Die Abteilung Allergologie ist ein aktives Forschun​gszentrum für klinische Forschung und Grundlagenforschung. Ein wichtiges Projekt ist die Erforschung der Ursachen für die Zunahme der Allergien in der westlichen urbanen Gesellschaft. Wir haben dazu bereits diverse Studien publiziert und sind aktuell an weiteren wichtigen Forschungsprojekten.​
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