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Coronavirus

Was für Massnahmen trifft das Kinderspital? Worauf müssen Sie achten?

Coronavirus: Darauf sollten Sie achten

Was für Massnahmen trifft das Kinderspital? Worauf müssen Sie achten? Hier finden Sie Informationen.

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Die Situation um das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) entwickelt sich sehr dynamisch. Im Universitäts-Kinderspital Zürich beurteilt eine interdisziplinäre Taskforce in Absprache mit Bund und Kanton laufend die Lage und leitet notwendige Massnahmen ein, um unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen. 

 

Antworten auf die dringendsten Fragen rund um Corona, Kinder und das Kinderspital erhalten Sie im Video.

 

Nur eine besuchende Person pro Patientin oder Patient

Abgestimmt auf die verbindlichen Vorgaben des Kantons gilt weiterhin, dass pro Patientin oder Patient nur eine Person im Kinderspital anwesend sein darf. Besuche von Personen mit Fieber oder Erkältungssymptomen sind nicht erlaubt. Geschwister bleiben bitte zuhause. Ist das nicht möglich, bieten wir für gesunde Geschwister jeweils montags bis freitags von 13.30 bis 16.30 Uhr eine Kinderbetreuung an, im Raum links nach dem Haupteingang.


 

Maskenpflicht ab 12 Jahren

Ab dem 4. Mai 2020 gilt im Kinderspital zudem eine Maskenpflicht für alle ab 12 Jahren. Die Gesichtsmasken werden Ihnen am Haupteingang, in der Poliklinik auf der Notfallstation oder auf der Bettenstation zur Verfügung gestellt. Wie Sie korrekt mit der Maske umgehen, sehen Sie im Video (auf Bild klicken):

 

 

Restaurant nur für Mitarbeitende

Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, ist das Personalrestaurant für externe Gäste nicht  mehr zugänglich. Eine Besuchsperson pro Kind darf sich im Restaurant das Essen holen, dieses mit der Elternkarte bezahlen und im Zimmer der Patientin oder des Patienten konsumieren. Beim Betreten des Restaurants müssen die Hände gewaschen oder desinfiziert werden. Wir danken für Ihr Verständnis!

 

 

Abklärung auf Coronavirus

Das Bundesamt für Gesundheit hat neue Kriterien verordnet, nach denen wieder vermehrt Verdachtsfälle auf das Coronavirus getestet werden sollen. Es geht darum, angesteckte Personen ausfindig zu machen, um sie und ihre Kontaktpersonen zu isolieren und eine weite Verbreitung zu unterbinden. Deshalb sollen auch Kinder und Jugendliche vermehrt getestet werden.

 

Falls ihr Kind Symptome einer akuten Atemwegsinfektion zeigt, wenden Sie sich für die Erstabklärung und Beratung an Ihre Kinderärztin, Ihren Kinderarzt oder an das Zürcher Ärztefon, 0800 33 66 55. Diese organisieren bei Bedarf eine angemeldete Konsultation im Kinderspital. 

 

Ihr Kind kann auch an einer ernsthaften Krankheit leiden, die nicht auf das neue Coronavirus zurückzuführen ist. Zögern Sie nicht, wenn Ihr Kind starke oder zunehmende Beschwerden hat. Melden Sie sich vorab telefonisch kurz an und suchen Sie unsere Notfallstation auf, wenn Ihr Kind medizinische Hilfe braucht. Es besteht keine Gefahr, sich am Kinderspital mit dem Coronavirus anzustecken. Mehr dazu im Video.



Keine Ansteckungsgefahr durch Patientinnen und Patienten

Im Kinderspital Zürich besteht keine Gefahr, von Patientinnen oder Patienten mit dem Coronavirus angesteckt zu werden. Sämtliche Abklärungen von Coronavirus-Verdachtsfällen laufen örtlich und hygienisch abgetrennt vom übrigen Spitalbetrieb ab.
      
 

Sind Kinder mit chronischen Krankheiten gefährdet?

Im Gegensatz zu Erwachsenen bestehen keine zusätzlichen Risiken für Kinder mit Vorerkrankungen. Die Datenlage und verschiedene pädiatrische Spezialistengesellschaften bestätigen, dass es keine Erkrankungen oder chronischen Krankheiten gibt, die Kinder für schwere Verläufe von COVID-19 anfällig machen. Schwere Verläufe sind bisher auch bei denjenigen Kindern nicht gehäuft aufgetreten, die an einer Krankheit leiden, die bei Erwachsenen eine Gefährdung für COVID-19 darstellt. Somit gibt es bei Kindern keine besonders gefährdeten Gruppen, bei denen zusätzliche Schutzmassnahmen nötig sind. 


Kinder mit einer chronischen Krankheit sollen sich an die Therapieempfehlungen und Schutzmassnahmen für ihre Grundkrankheit halten. Diese Basistherapie und die allgemeine Infektionsprophylaxe sind rigoros einzuhalten, bei Ausnahmefällen und bei Bedarf ist der Dialog mit der zuständigen Fachspezialistin oder dem Fachspezialisten zu suchen.

Mehr Informationen dazu

 


Empfehlungen für Schwangere

 


Hygieneregeln beachten

Befolgen Sie die Hygienevorschriften des Bundesamtes für Gesundheit

 


Ansteckung, Symptome, Behandlung, Vorbeugung

Antworten auf alle Fragen zur Ansteckung und Risiken, Symptomen, Diagnosen und Behandlung und die Prävention finden Sie auf der Website des Bundesamts für Gesundheit.

Kinder mit Symptomen oder einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus müssen zu Hause isoliert werden:

 

Das BAG hatte empfohlen, Ibuprofen beim Coronavirus nicht zu verwenden. Es gibt aber keine neuen klinisch relevanten Hinweise, dass der Einsatz dieses Medikaments den Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus negativ beinflussen könnte. Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie hat mit Kinderspitälern und Kinderinfektiologen in der ganzen Schweiz Rücksprache genommen und kommt zum Schluss: Ibuprofen kann auch bei Corona nach den üblichen Kriterien eingenommen werden.

 

 

Besteht für gesunde Kinder und Jugendliche ein besonderes Risiko?

Nach heutigem Wissensstand hat das Alter einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus: Kinder und Jugendlichen können sich zwar anstecken, entwickeln insgesamt aber seltener Symptome und Krankheit verläuft in aller Regel milder.

 

Der Bund gibt Anweisungen, wie Sie vorgehen sollen im Zusammenhang mit Impfungenvon Kindern und Jugendlichen während der Corona-Zeit.

Er gibt auch Empfehlungen ab zur Pneumokokken-Impfung während der beschränkten Verfügbarkeit von Prevenar13.  

 

 
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