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Kinderspital - Familienspital

Das Kinderspital ist eine gemeinnützige private Institution im Dienst aller Kinder und Jugendlichen unabhängig von Geschlecht, Konfession und sozialer Herkunft. Alle Mitarbeitenden des Spitals sind der Würde jedes Menschen verpflichtet.

Geschichte des Kinderspitals

 

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Es ist der weitblickenden Geste eines grosszügigen Privatmannes, Conrad Cramer, zu verdanken, dass die Eleonorenstiftung im Jahr 1868 ins Leben gerufen werden konnte. Im Andenken an seine früh verstorbene Gattin Maria Eleonora schenkte er der Stadt Zürich die damals bedeutende Summe von Fr. 50'000 zur Errichtung eines Kinderspitals. Daraus entwickelte sich die Eleonorenstiftung, die heute noch Rechtsträgerin des Kinderspitals ist.


Entwicklung zum weltbedeutenden Kinderspital

Bereits am 12. Januar 1874 konnte das Kinderspital den Betrieb aufnehmen. Die Anfänge waren bescheiden. Das Spital besass lediglich 30 Betten. Die Ärzte übten ihre Tätigkeit am Kinderspital nebenamtlich aus. Es gab nur einen Assistenzarzt für das ganze Haus, und die Buchführung oblag einer einzigen Haushälterin, die daneben auch noch Hand in der Pflege anlegte.

Seit der Einweihung des Kinderspital Zürichs hat sich die Patientenzahl vervielfacht. Heute ist das Kinderspital Zürich das grösste Universitäts-Kinderspital der Schweiz und eines der führenden Zentren für Kinder- und Jugendmedizin in Europa. Mittlerweile zählt es rund 2300 engagierte Mitarbeitende, die dem Wohl von jährlich 100'000 jungen Patientinnen und Patienten vom ersten Lebenstag bis zum 18. Lebensjahr verpflichtet sind.


Historische Unterschiede und Gemeinsamkeiten

In vielen Bereichen könnten die Unterschiede von heute zu den Anfangsjahren kaum grösser sein: Ehemalige «Wärterinnen» sind heute hochspezialisierte Pflege-Expertinnen; Forschung, die mit rudimentären Mitteln in einem kleinen Labor in Zürich begann, erbringt unterdessen Pionierleistungen von internationaler Bedeutung. Ausserdem positioniert sich das Kinderspital Zürich ganz selbstverständlich als Familienspital. Vor nicht einmal 50 Jahren sah dies noch ganz anders aus: Die Eltern durften ihre Kinder nur zweimal wöchentlich für wenige Stunden besuchen.

Hingegen gibt es auch Entwicklungen, die das Kinderspital über viele Jahrzehnte begleitet haben. Wachsende Patientenzahlen führten immer wieder zu Engpässen und Platznot, worauf mit baulichen Erweiterungen und Provisorien reagiert wurde, die noch heute das Spitalareal prägen. Ebenso sah sich das Kinderspital mehrfach mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert, konnte dabei aber auf grosszügige Unterstützung aus der Gesellschaft und Wirtschaft zählen. Diese haben mehrfach bewiesen, dass ihnen die medizinische Versorgung von Kindern am Herzen liegt.


Kindgerechter Neubau in Zürich-Lengg

Doch sind auf dem heutigen Spitalareal die Kapazitätsgrenzen erreicht, die heutigen Gegebenheiten genügen künftigen Anforderungen an eine universitäre Forschungs-, Behandlungs- und Lehranstalt nicht. Deshalb läutet das Kinderspital ein neues Zeitalter ein: Bis 2023 entsteht in Zürich-Lengg ein moderner und kindgerechter Neubau. Dieser ist zukunftsweisend für die hochspezialisierte Kindermedizin in der Schweiz und über die Grenzen hinaus.

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