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Entzündungssyndrom PIMS nach Corona-Infektion: nationale Richtlinien

Fachpersonen aus den Schweizer Kinderspitälern unter der Leitung des Kinderspitals Zürich und des Universitätsspitals Genf haben nationale Richtlinien zum Entzündungssyndrom PIMS veröffentlicht. Diese tritt in der zweiten Corona-Welle vermehrt auf.

Das Pädiatrische multisystemische inflammatorische Syndrom PIMS  tritt nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf. Es kommt dabei zu einer Überreaktion des Immunsystems. Die betroffenen Kinder haben tagelang hohes Fieber, häufig begleitet von Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Ausschlägen. Manchmal benötigen sie lebenswichtige Unterstützung in der Intensivstation.

 

Im Zuge der zweiten Corona-Welle haben die Kinder-Intensivstationen in der Schweiz vermehrt Fälle von PIMS festgestellt.

Eine dringliche Arbeitsgruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin SGI, geleitet durch unser Spital und dem Universitätsspital Genf, haben heute Mittwoch deshalb nationale Richtlinien zur Diagnose und Therapie von PIMS publiziert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle betroffenen Kinder dieselbe Therapie erhalten, welche auf dem neuesten Stand des Wissens beruht.

 

Die Krankheit bleibt aber insgesamt sehr selten und erfordert keine weiteren Schutzmassnahmen.

 

Mehr Informationen finden Sie in unserer Medienmitteilung.

 

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