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Coronavirus: Schulöffnung, auch für Kinder mit chronischen Krankheiten

Seit dem 11. Mai sind die Schulen wieder offen. Das Kinderspital Zürich unterstützt diese vom Bund verordnete Massnahme.

Schulöffnung 

Insgesamt wurden weltweit weniger symptomatisch infizierte Kinder als Erwachsene mit COVID-19 diagnostiziert. Die meisten an COVID-19 erkrankten Kinder hatten zudem milde Verläufe. Verschiedene Studien zeigen, dass Kinder vorwiegend von Erwachsenen in der Familie angesteckt wurden, selbst aber kaum die Quelle für Ansteckungen waren. Daten aus verschiedenen Ländern (mit und ohne Lockdown) bestätigen, dass Kinder in Schulen praktisch nicht angesteckt werden. Aus diesem Grund können Kindergärten und Primar- und Sekundarschulen am 11. Mai 2020 wieder öffnen. 

 

Was für einen Einfluss hat das Corona-Virus auf den Schulalltag? Das Bundesamt für Gesundheit BAG erklärt's den Schülerinnen und Schülern im Video.


Gesunde Kinder können zur Schule gehen

Dabei sind die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Hygienemassnahmen zu beachten. In der Schule sind unter Kindern keine weiteren spezifischen Schutzmassnahmen nötig. Kinder können zur Schule gehen, solange sie nicht krank sind und nicht mit einer an COVID-19 erkrankten Person im Haushalt leben.


Gibt es besonders gefährdete Kinder? 

Im Gegensatz zu Erwachsenen bestehen keine zusätzlichen Risiken für Kinder mit Vorerkrankungen. Nach Durchsicht aller Daten und nach Rücksprache mit verschiedenen pädiatrischen Spezialistengesellschaften gibt es keine Erkrankungen oder chronischen Krankheiten, die Kindern für schwere Verläufe von COVID-19 anfälllig machen. Schwere Verläufe sind bisher auch bei denjenigen Kindern nicht gehäuft aufgetreten, die an einer Krankheit leiden, die bei Erwachsenen eine Gefährdung für COVID-19 darstellt. Dies weist nach heutigem Kenntnisstand darauf hin, dass die COVID-19-Risikokategorien für Erwachsene nicht auf Kinder übertragen werden können. Somit gibt es bei Kindern keine definierten besonders gefährdeten Gruppen, bei denen zusätzliche Schutzmassnahmen nötig sind. 


Empfehlungen zu Vorerkrankung weiterhin rigoros einhalten

Kinder mit einer chronischen Krankheit sollen sich an die grundsätzlichen krankheits-bezogenen Therapieempfehlungen und Schutzmassnahmen für die Grundkrankheit halten. Diese Basistherapie und die allgemeine Infektionsprophylaxe sind rigoros einzuhalten, bei Ausnahmefällen und bei Bedarf ist der Dialog mit der zuständigen Fachspezialistin, dem zuständigen Fachspezialisten zu suchen


Abstimmung mit den Empfehlungen des BAG

Diese Empfehlungen stehen im Einklang mit den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit zur Öffnung der Schulen in der Schweiz am 11. Mai 2020. Allfällig abweichende Angaben von Schulen sollten im hier beschriebenen und vom Bundesamt für Gesundheit verordneten Sinne angepasst werden.


 

Muss mein Kind jetzt neu eingewöhnt werden?

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