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Bilanz 2020 der Kinderschutzgruppe: Mehr Misshandlungen wegen Corona

Letztes Jahr hat die Kinderschutzgruppe des Kinderspitals Zürich 592 Verdachtsfälle von Kindsmisshandlung registriert - so viele wie noch nie. Grund dafür ist wohl die Pandemie.

In 397 Fällen bestätigte sich die Misshandlung leider.

Die meisten misshandelten Kinder, die am Kinderspitl betreut werden, sind Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt.

 

Expertinnen und Experten vermuten, dass das Coronavirus ausschlaggebend für diese Entwicklung war: Lockdown, Homeoffice und vorübergehende Schulschliessungen sorgten für mehr Stress und vermehrte Konflikte in einigen Familien.

 

Zudem haben viele Menschen durch das vermehrte Arbeiten im Homeoffice intensiveren Kontakt zu ihrer Nachbarschaft und bekommen eher mit, was in anderen Familien passiert. Sie melden das dann den zuständigen Behörden.  

 

Die detaillierte Bilanz der Kinderschutzgruppe des letzten Jahres finden Sie in unserer Medienmitteilung.

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