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Das Forschungszentrum für das Kind FZK

Das Forschungzentrum (FZK) hat sich zum Ziel gesetzt, beste Ergebnisse in den relevanten Bereichen Prävention, Wiederherstellung und Heilung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen zu erreichen, und zwar vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen.

Schlafforschung am Kinderspital Zürich

Team

Leitung

Dr. sc. nat. Reto Huber
reto.huber@kispi.uzh.ch

CV

 

Mitarbeitende

​Post-Doktoranden

Doktoranden
Masterstudierende
​Wissenschaftliche Mitarbeitende

 

 

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Forschungsprojekte

Schlaf und Epilepsie

​Gesunder Schlaf – fördert eine gute Hirnleistung, epileptische Aktivität im Schlaf – reduziert die Hirnleistung. Gibt es gemeinsame Mechanismen?

Gesunder Schlaf:
Der gesunde Schlaf ist aus verschiedenen Schlafstadien aufgebaut, welche aufgrund der unterschiedlichen Wellen im EEG (Hirnstromableitung) bestimmt werden. Im Tiefschlaf zeigen sich langsame Wellen („slow waves“). Die unserer Studie zugrunde liegende Hypothese (Tononi et al. 2003) besagt, dass die Höhe und Steilheit dieser „slow waves“ die Stärke der Verbindungen (Synapsen) zwischen den Hirnzellen wiederspiegelt. Zudem sind beim Gesunden die Festigung und Bildung von Synapsen im Wachzustand und die gleichmässige Abschwächung, bzw. der Verlust („downscaling“) synaptischer Verbindungen im Schlaf im Gleichgewicht. Das „downscaling“ setzt den Energieverbrauch des Gehirns über die Nacht stetig hinunter und erhöht gleichzeitig die Effizienz von Abläufen im Gehirn, indem es die Synapsen entfernt, welche nur sehr selten gebraucht werden.

​Elektrischer Status epilepticus während des Schlafes (ESES):
Die kindlichen Epilepsieformen CSWS („continuous spikes and waves during slow wave sleep”) und LKS (Landau-Kleffner-Syndrom) sind dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere während des Tiefschlafes anstatt „slow waves“ fast durchgehend „spike and waves“ zu sehen sind. Die „spike and waves“ sind sehr viel höher als die „slow waves“ beim Gesunden. Klinisch haben diese Kinder mit CSWS einen allgemeinen kognitiven Einbruch, während die Kinder mit LKS einen Sprachverlust erleiden.​

​Wissenschaftliche Fragen:
Sind die „spike and waves“ bei ESES übertrieben grosse „slow waves“? Wäre dann der kognitive Einbruch bei CSWS, bzw. der Sprachverlust bei LKS, Folge eines übertriebenen „downscalings“?

​Ausblick für mögliche zukünftige medizinische Anwendungen:
Wenn ein Zusammenhang zwischen „slow waves“ und „spike and waves“ im Schlaf hergestellt werden kann, ist es denkbar, dass Substanzen, die „slow waves“ beeinflussen auch einen ähnlichen Einfluss auf die „spike and waves“ haben. ​


​​​Hirnentwicklung – Lernen –​ Schlaf

Die Reifung unseres Gehirns beinhaltet drastische Änderungen der Verbindungsdichte der Hirnzellen: Während der ersten fünf Jahren nimmt diese rasant zu, um vor der Pubertät ein Maximum zu erreichen. Während der Pubertät nimmt die Verbindungsdichte bis hin zum Erwachsenenalter ab .
Hirnentwicklung - Lernen - Schlaf

 

​Laufende Studien –​ ​ProbandInnen gesucht

​Die Rolle des Schlafes für die emotionale Gedächtnisbildung bei gesunden und ängstlichen Kindern und Jugendlichen
Teilnahmebedingungen: Kinder und Jugendliche zwischen 8-16 Jahren ohne Schlafstörungen, ohne Lernschwächen, ohne körperliche Erkrankungen
Studienbeschrieb Schlaf und Gedächtnisbildung

​Einfluss von regelmässigem Koffeinkonsum bei 10 - 16 jährigen Jugendlichen auf den Schlaf
Teilnahmebedingungen: 10-16 jährige Jugendliche, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen, NR, keine Schlafprobleme, mind. 2 Dosen Koffein täglich (Kaffee, Energy Drinks, Coca Cola, Coca Cola light, Coca Cola zero, Eistee, Schokolade (ca. 100g), etc.) 
Studienbeschrieb Schlaf und Koffeinkonsum


Intensives kognitives Training und Schlaf bei Kindern und Jugendlichen
Teilnahmebedingungen: Männlich, 11-16 Jahre, gesund, rechtshändig, NR, keine Schlafprobleme, zuverlässig, keine Lernschwächen  
Studienbeschrieb Schlaf und kognitives Training

 

Schlaf und Lernen
Teilnahmebedingungen: gesunde, rechtshändige Jugendliche (14-18 Jahre)  
Studienbeschrieb Schlaf und Lernen

 

Einfluss von Mobilfunktelefonie auf den Schlaf und das Lernen
Teilnahmebedingungen: Männlich, 18-20 Jahre, gesund, rechtshändig, NR, keine Schlafprobleme, zuverlässig, keine Lernschwächen, < 2h Telefonieren mit dem Mobiltelefon pro Woche
Studienbeschrieb Schlaf und Mobilfunktelefonie

 

 

​Unterstützt von

 

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Publikationen

​Lernen und Schlaf

Publikationsliste

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Am "Zentrum für interdisziplinäre Schlafforschung" (ZiS) sowie im Rahmen des seit 2012 bestehenden Klinischen Forschungsschwerpunktes "Schlaf und Gesundheit" (Sleep and Health) arbeiten Forschende des Kinderspitals Zürich eng mit diversen Partner-Institutionen zusammen.

Die Zürcher Schlafforschung hat eine lange Tradition. Vor rund 30 Jahren wurde in Zürich das bis heute geltende Modell der Schlafregulation entwickelt. Das Modell zeigt, dass die Wechselwirkung zwischen Schlafbedürfnis und innerer Uhr von zentraler Bedeutung für die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Menschen ist. Die der Schlafregulation zugrunde liegenden Mechanismen verstehen die Fachleute aber noch nicht. Entsprechend richtet sich die Behandlung von Schlafstörungen noch nach den Symptomen und nicht nach den Ursachen. Wenn die Behandlung besser und gezielter gestaltet werden soll, müssen die Forschenden die körperlichen Funktionen und deren Veränderungen bei Schlafstörungen besser verstehen.​

Die beschriebenen Forschungsprojekte auf diesen Seiten gewähren einen ​​Einblick in die Schlafforschung am Kinderspital Zürich.

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