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Interdisziplinarität als Stärke

Ihre Patientinnen und Patienten profitieren von einem umfassenden Angebot in allen Fachbereichen der Kinderchirurgie und Kindermedizin sowie von ausgereifter Bild- und Labordiagnostik. Die enge Zusammenarbeit mit den Zuweisenden bei Diagnose und Behandlung ist Teil des Behandlungskonzepts.

Orthopädie, Traumatologie des Bewegungsapparates und Sportorthopädie

Team

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​Dr. med.
Christoph Aufdenblatten

Leitender Arzt

Abteilungsleiter​
Teamleiter Kinder
Universitätsklinik Balgrist
Facharzt FMH für Orthopä-
dische ​Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates
Facharzt FMH für Kinderchirurgie
ortho-trauma@kispi.uzh.ch

CV 

 

Schwerpunkte:
Traumatologie des Bewegungsapparates, Sportorthopädie 
Arthroskopische Eingriffe
Knieverletzungen

 

Dr. med. 
Stefan Altermatt, eMBA
Leitender Arzt, Stv. Klinikdirektor
Facharzt FMH für Kinderchirurgie
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
CV 

 

Schwerpunkte:
Neurochirurgie/Neuroendos-
kopie, Traumatologie
Arthroskopische Eingriffe
Klinik-Management​

Prof. Dr. med.
Reinald Brunner
Leitender Arzt Neuro-
orthopädie
FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
ortho-trauma@kispi.uzh.ch


Schwerpunkte:
Neuroorthopädie und Bewegungsanalyse

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Dr. med. Domenic Grisch
Oberarzt

Schwerpunkte:
Allg. Kinderorthopädie
Hüftdysplasie
Klumpfussbehandlung
Neuroorthopädie
ortho-trauma@kispi.uzh.ch

​Dr. med. Kerstin Reidy, MSc
Oberärztin
Fachärztin FMH für
Orthopä​dische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
CV 

 

Schwerpunkte:
Allg. Kinderorthopädie
Hüftdysplasie
Klu​mpfussbehandlung​

Dr. med. Matthias Rüger

Oberarzt

Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
Kinderorthopädie
Notfallmedizin
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
CV

 

Schwerpunkte:
Unfallchirurgie
Rekonstruktive Kinderorthopädie
Gliedmassenverlängerung

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Kontakt und Zuweisungen

​Zuweisungen Orthopädie/Traumatologie

​Janis Menegola,

Teamleitung
Zuständigkeit: Dr. Aufdenblatten  und Dr. Rüger

janis.menegola@kispi.uzh.ch oder
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
Telefon +41 44 266 75 35
Telefax +41 44 266 78 16

Elsa Gonçalves
Zuständigkeit: Frau Dr. Reidy
und Dr. Rüger

 

elsa.soares@kispi.uzh.ch oder
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
Telefon +41 44 266 75 35
Telefax +41 44 266 78 16

​Therese Arni​​
Zuständigkeit: Dr. Grisch und
Prof. Dr. Brunner

 

 

therese.arni@kispi.uzh.ch​
ortho-trauma@kispi.uzh.ch
Telefo​n +41 44 266 75 35
Telefax +41 44 266 32 74

 

Sprechstunden Kinderspital

​​Montag bis Freitag 
8 - 12 und 13.30 - 16.30 Uhr
Zuweisungen über das entsprechende Sekretariat (vgl. Schwerpunkte der Ärzte)

Sprechstunden Orthopädische Universitätsklinik Balgrist

Freitag 8 - ​​16 Uhr​​​​​

Dr.med. Christoph Aufdenblatten​
Anmeldungen über das Sekretariat der Universitätsklinik Balgrist.​

 

Fachliche Anfragen Orthopädie/Traumatologie

​Montag bis Freitag

8 - 12 und 13.30 - 16 Uhr

​Telefon +41 44 266 32 90

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Angebot

​Klumpfusstherapie

​Bei neugeborenen Kindern mit einer Klumpfussdeformität bietet der Fachbereich Orthopädie-Traumatologie sowohl die Ponseti-Methode (redressierende Gipse) als auch die französische Methode nach Bonnet Dimeglio (Physiotherapie) an.

 

Achsenfehler an den Beinen (O- oder X-Bein)​

In dieser Situation wird wann immer möglich (genügendes Wachstumspotential vorausgesetzt) eine Korrektur über eine so genannte Wachstumssteuerung 
(= Epiphyseodese) angestrebt.

 

Grössere Beinlängendifferenzen

Liegt eine grössere Beinlängendifferenz (in der Regel 2cm oder mehr) vor, so wird diese über eine Verlängerung mittels eines Ringfixateurs (dem sogenannten Tailor spatial frame) korrigiert oder der Knochen wird mittels eines im Knochenkanal liegenden Nagels auseinander gezogen.

 

Hüftluxation bei Kindern mit einer Zerebralparese​

Bei einer Hüftluxation steht der Oberschenkelknochenkopf nicht in der Beckenpfanne, sondern darüber Die operative Korrektur der luxierten Hüfte beim Kind mit einer Zerebralparese, welche immer eine Umstellung am Becken- und am Oberschenkelknochen umfasst, ist eine sehr häufig notwendige Operation und resultiert beinahe immer in einer schmerzfrei bewegbaren Hüfte. Bei Kindern mit einer Zerebralparese erfolgt insbesondere diagnostisch eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätskinderspital beider Basel. Ist im Hinblick auf eine allfällige Operation eine Ganganalyse notwendig, wird diese durch Physiotherapeutinnen des Kinderspitals Zürich in Basel durchgeführt und die Analyse anschliessend in einem spital-übergreifendem Forum besprochen.

 

„multilevel surgery“ bei Kindern mit einer Zerebralparese 

Bei gehfähigen Kindern mit einer Zerebralparese sind häufig zwecks Verbesserung oder zumindest Erhaltung der Gefähigkeit grosse Operationen notwendig. Welche operativen Schritte durchgeführt werden müssen, wird auf Grund der körperlichen Untersuchung und einer Ganganalyse entschieden. Im Rahmen einer solchen Operation werden dann mehrere kleinere Operationen an verschiedenen Orten an einem oder sogar beiden Beinen durchgeführt. Dieses Vorgehen nennt man „multilevel surgery“. Die Kinder, bei denen eine solche Operation erfolgte, werden nach einigen Tagen vom Akutspital in Zürich zur weiteren Therapie ans Rehabilitationszentrum in Affoltern verlegt. Dort finden sich die idealen Voraussetzungen (spezialisierte Physiotherapie; Schwimmbad, Laufband, Gehroboter; usw.) zwecks Verbesserung des Gangbildes. ​​​

 

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Weiterführende Links

 

Die Orthopädie befasst sich mit Diagnose und Therapie von Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates. In Bezug auf das zu behandelnde Kind gilt es somit, bei Geburt vorhandene, während des Wachstums auftretende und im Rahmen einer Grundekrankung sich entwickelnde Fehlbildungen der Wirbelsäule, der Arme, des Beckens und der Beine zu erkennen und zu korrigieren. Die Kinderorthopädie befasst sic​h zudem auch mit der Behandlung von Knochenbrüchen und deren Spätfolgen, mit Infektionen im Bereiche von Gelenken sowie Knochen und mit Tumoren ausgehend vom Bewegungsapparat.​

 

Die Einbettung der Orthopädie ins Kinderspital gewährleistet speziell für schwer kranke Kinder oder Kinder mit einer Behinderung eine optimale Betreuung, da im Bedarfsfall jederzeit auf die Unterstützung durch die entsprechenden Spezialisten zurückgegriffen werden kann. Entsprechend besteht z.B. mit der Abteilung Rheumatolgoie und der Abteilung für Rehabilitation eine enge Zusammenarbeit. Viele der operierten Kinder - etwa Kinder mit einer Zerebralparese - können zudem von einer Nachbehandlung am Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis des Kinderspitals profitieren. Die zusätzliche Anlehnung an die Orthopädische Universitätsklinik Balgrist gewährleistet eine optimale Betreuung von Kindern mit Wirbelsäulenproblemen und von Jugendlichen mit „Erwachsenenproblemen“ (z.B. sogenannte Impingement-Problematik am Hüftgelenk).​​

 

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