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Interdisziplinarität als Stärke

Ihre Patientinnen und Patienten profitieren von einem umfassenden Angebot in allen Fachbereichen der Kinderchirurgie und Kindermedizin sowie von ausgereifter Bild- und Labordiagnostik. Die enge Zusammenarbeit mit den Zuweisenden bei Diagnose und Behandlung ist Teil des Behandlungskonzepts.

Moyamoya Center

Team

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​​Prof. Dr. med. Nadia Khan

Leitende Ärztin 
nadia.khan@kispi.uzh.ch​

 

Dr. med. 
Annette Hackenberg

Oberärztin Kinderneurologie

 

Dr. med. Martina Hug

Oberärztin Entwicklungspädiatrie

 

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Prof. Dr. med. Anita Rauch

Direktorin und Ordinaria für Medizinische Genetik Institut für Medizinische Genetik der Universität Zürich

 

Dr. med. 
Dubravka Deanovic

Oberärztin Anästhesieabteilung​​

 

 

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Kontakt und Zuweisungen

Sprechstunde und Spitalaufenthalt

Termine nach Vereinbarung. Bitte kontaktieren Sie für ein Erstgespräch 
Prof. Dr. med. Nadia Khan direkt via 
nadia.khan@kispi.uzh.ch 

 

Für organisatorische und administrative Anfragen wenden Sie sich bitte an

die Assistenz: nursecoordinator@moyamoya.net.

 

Adresse



 

Moyamoya Center
Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung
Steinwiesstrasse 75
CH-8032 Zürich

 

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Angebot

​​Diagnose: Moyamoya Angiopathie

Die neurologische Störung ist eine wenig bekannte Krankheit, bei welcher sich Hirn-Arterien und angrenzende Hirngefässe verengen und verschliessen. Der Körper versucht, den gestörten Kreislauf zu kompensieren und bildet mit vielen kleinen Gefässen wolkenartige Gebilde im Gehirn. Diese Umgehungskreisläufe (Kollateralen) geben der Krankheit auch den Namen. Moyamoya heisst auf Japanisch Wölkchen oder Rauchschwade und stammt von den zwei Japanern J. Takeuchi und K. Shimizu, die dieses Symptom 1957 erstmals beschrieben.

In Nippon haben rund drei Personen von 100 000 Einwohnern Moyamoya. Dabei sind es auffallend viele Kinder im Alter von fünf Jahren sowie Erwachsene um die vierzig. In Europa haben nur rund zehn Prozent der Anzahl Betroffener in Japan dieselbe Diagnose erhalten. Zurückzuführen ist dies darauf, dass Moyamoya in der westlichen Welt noch fast gar nicht bekannt ist. Aufgrund dieses Unwissens wird diese neurologische Störung leider viel zu oft nicht diagnostiziert. Dies bedeutet für Betroffene meist motorische Defizite, schwere Behinderungen und kann für sie tödlich enden.

Eine frühe Diagnose kann nicht nur viel Unheil verhindern, sondern verbessert auch die Heilungschancen frappant. Auffallend ist, dass bei Kindern unter fünf Jahren die Krankheit beim ersten Befund meist schon sehr weit vorgeschritten ist. Sie macht sich bei Minderjährigen vorwiegend durch Kopfschmerzen, neurologische Ausfallsattacken und epileptische Anfälle bemerkbar. Dazu kommen bei fortschreitender Krankheit Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen und Gehirnblutungen. Mit Hilfe bildgebender Verfahren, die Gefässe diagnostisch darstellen (z.B. MRI, MRA oder Angiographie), können die Moyamoya-Wolkenschwaden im Hirn erkannt werden.

Neben dem allgemeinen Moyamoya-Unwissen sind auch die Behandlungsmöglichkeiten bei Medizinern weitgehend unbekannt und nur wenige Spezialisten können helfen. Das Moyamoya Center am Kinderspital Zürich ist das renommierteste internationale Kompetenzzentrum zur Behandlung von Moyamoya bei Kindern. Sie erhalten hier eine individuell auf sie zugeschnittene Behandlung und Betreuung.

Diese besteht meist aus einer oder mehreren Revaskularisations-Operationen durch die renommierte Prof. Dr. med. Nadia Khan, bei welcher die Blutzirkulation durch Bypässe wieder hergestellt wird. Zusammen mit ihrem Team konnte sie so schon zahlreichen Kindern Gesundheit und ihr normales Leben durch eine spezifische Behandlung zurückgeben.​​

 

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Weiterführende Links

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Einstieg Moyamoya Center.pngDas Moyamoya Center am Kinderspital Zürich ist eines der weltweit wenigen Zentren, das Kinder von der neurologischen Krankheit Moyamoya, die sich meist durch Schlaganfälle bei Kindern bemerkbar macht, heilen und ihnen ihr gewohntes Leben zurückgeben kann. So reisen Eltern mit ihrem betroffenen Nachwuchs aus ganz Europa und dem Nahen Osten zur Behandlung nach Zürich: Die betreuten Kinder stammen aus 14 verschiedenen Ländern.

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