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Swiss Hospitals for Equity

Ein Netzwerk von Spitälern, die sich für die interkulturelle Verständigung von Patienten, deren Eltern/Angehörigen und den Fachpersonen einsetzen.

Verstehen und verstanden werden - Das Kinderspital Zürich setzt sich dafür ein

Verstehen oder verstanden werden ist ein zentrales Bedürfnis aller erkrankten Kinder und ihrer Familien und substantiell für jede angemessenen Diagnostik, Behandlung und Pflege.

​​​​​​​​Bereits 1998 verabschiedete die Spitalleitung des Kinderspitals Zürich eine Arbeitsgruppe zur Bewusstseinsbildung gegenüber Patienten und ihren Familien aus anderen Kulturkreisen. Diese Arbeitsgruppe analysierte in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) in einer Studie die Thematik "Interkulturalität im Spital". Die daraus resultierenden Empfehlungen sind durch die Fachstelle und die Kommission für interkulturelle Fragen 2004 institutionell verankert worden.

Institutionsübergreifende Zusammenarbeit kann Synergien generieren. Das Kinderspital Zürich ist deshalb Mitglied des Netzwerkes "Swiss Hospitals for Equity"​ und orientiert sich an dessen Richtlinien und Empfehlungen.

 

Grundhaltung

In seiner Strategie definiert das Kinderspital Zürich ein umfassendes Bild des Menschen und respektiert die individuellen Verschiedenartigkeiten aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Glaube, Sprache, Lebensform und sozialem Status. Ausgehend von dieser Haltung fördert die Kommission für interkulturelle Fragen (KIF) die Wahrnehmung von vermeidbaren Benachteiligungen für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende.

Wir engagieren uns in folgenden Themenbereichen:

  • Kommunikation (Dolmetschen) 
  • Empowerment von Patienteneltern
  • Sensibilisierung, Information und Schulung des Spitalpersonal

 

Kommunikation (Dolmetschen)

Eine wichtige Massnahme im Rahmen von Verstehen und Verstanden werden ist der rechtzeitige und qualifi​​zierte Einsatz von professionellen Dolmetschenden. Im Kinderspital Zürich ist ein umfassendes Dolmetschangebot durch interkulturell Dolmetschende einer externen Vermittlungsstelle, den Zugang zum Nationalen 24-Stunden Telefondolmetschdienst​​ und durch den Gehörlosendo​​lmetschdienst gewährleistet.

 

​Empowerment Patienten und Familien

Verstehen und verstanden werden ist nicht nur in der direkten mündlichen Kommunikation mit Patienten und deren Angehörigen wichtig, sondern auch bei Informationsweitergabe über andere Wege wie Flyer, Plakate oder elektronische Medien. Der Zugang zu Information ist ein wesentlicher Aspekt in Bezug auf effektive Abläufe und erfolgreiche Behandlung.

Eltern sollen mit übersetzten Informationen darin gestärkt werden, Verantwortung in der Betreuung ihrer kranken Kinder zu übernehmen, Verständnis für Abläufe zu erhalten und zur Sicherheit sowie gelingenden Zusammenarbeit mit dem Spitalpersonal beitragen zu können. Für Eltern zugänglich stehen auf der Webseite des Kinderspitals übersetzte Materialien zur Verfügung. Mehrsprachig gibt es beispielsweise die Flyer "Besuchszeiten", "Sicherheit im Spital – helfen Sie mit" und verschiedene Elternratgeber zu häufigen Erkrankungen wie Fieberkrampf, Kopfverletzung/Hirnerschütterung etc (siehe Seite Broschüren A-Z). In der Wartezone der Notaufnahme informiert ein mehrsprachig untertitelter Film über den Ablauf der Triage.

 
​Weitere mehrsprachige Information zu Gesundheitsthemen:​


Sensibilisierung, Information und Schulung des Spitalpersonals
Kinder und ihre Familien zu verstehen und von ihnen verstanden zu werden ist auch für das Spitalpersonal grundlegend. Transkulturelle Kompetenz kann helfen, diese Herausforderung zu meistern. Zur Stärkung dieser Kompetenz veranstaltet das Kinderspital Zürich breit angelegte Sensibilisierungskampagnen, bietet spezifische Schulungen und auf Anfrage Fallbesprechungen an. Den Mitarbeitenden stehen zudem diverse Informationsmaterialien, Arbeitsinstrumente, Literatur und eine interaktive Plattform für transkulturelle Fragen zur Verfügung. ​​

 

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