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Kinderspital - Familienspital

Am Kinderspital Zürich stehen in allen Bereichen speziell geschulte Mitarbeitende bereit, um in kritischen Situationen oder im Spitalalltag kompetent Hilfe zu leisten.

Können die Eltern bei ihrem Kind sein, während es einschläft und aufwacht?

 

In den allermeisten Fällen ist es problemlos möglich, dass die Eltern beim Einschlafen und Aufwachen ihres Kindes dabei sein können. Ein Elternteil oder eine andere enge Bezugsperson ist eingeladen, uns bei einer möglichst sanften Narkoseeinleitung zu unterstützen. Eine Pflegefachperson der Bettenstation begleitet Sie dabei. Sie helfen ihrem Kind am besten, indem Sie ihm Vertrauen zu der ungewohnten Umgebung, Ruhe und Zuversicht vermitteln.

 

Spezielle Situationen 

Wenn die Narkoseeinleitung eine besondere Konzentration des gesamten Teams erfordert, bitten wir Sie herzlich, ausserhalb des OP-Bereichs zu warten, damit wir uns voll und ganz auf Ihr Kind konzentrieren können. Dies ist z.B. in der Regel der Fall:

  • bei Kindern mit einem Lebensalter unter sechs Monaten 

  • wenn eine spezielle Narkoseeinleitung geplant ist (z.B. im Rahmen von Notfalloperationen)

  • bei Herzoperationen

 

Gelegentlich müssen wir auch auf spezielle Hygienevorschriften Rücksicht nehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür. Diese Massnahmen dienen sowohl dem Wohl Ihres Kindes, als auch dem Wohl von anderen uns anvertrauten Kindern im Spital.

 

Aufwachphase

Nach der Operation begleiten wir Ihr Kind zur Aufwachstation. Die meisten Kinder schlafen zu diesem Zeitpunkt noch. Wir benachrichtigen Sie bei der Ankunft Ihres Kindes umgehend telefonisch. Sie dürfen sich zu Ihrem Kind setzen und bei ihm sein, bis es von selber die Augen öffnet.

 

Den Zeitpunkt des Wachwerdens sucht sich jedes Kind individuell aus. Das ist gut so. Gönnen Sie Ihrem Kind den Schlaf, den es zur Erholung braucht. Bitte gehen Sie nicht dem Impuls nach, Ihr Kind selber aktiv zu wecken, da sonst das Risiko für folgende Unruhezustände in der Aufwachphase unnötig erhöht wird.

 

Die Aufwachstation betreut Ihr Kind so lange wie nötig, meist sind das ein oder zwei Stunden. Ihr Kind behält die Infusionsleitung noch (ein dünner, weicher Plastikschlauch). Dies ist die beste und sicherste Methode, um Ihrem Kind während der Aufwachphase bei Bedarf Schmerzmittel und genügend Flüssigkeit verabreichen zu können, bis es selber ausreichend trinkt und isst. Menschen sind unmittelbar nach einer Narkose naturgemäss noch sehr müde, deshalb müssen Ihr Puls und Ihre Atmung weiterhin laufend überwacht werden. Dazu dient uns der kleine Sensor, der mit einem Pflaster an einem Finger oder einem Zeh angebracht werden kann.

 

Während der Ankunft in der Aufwachstation ist Ihr Kind meist mit Kissen sanft gepolstert, so dass es auf der Seite liegt. Auch erhält es anfangs routinemässig etwas Sauerstoff. Dieser wird kontinuierlich über eine Maske, die in einem kleinen Abstand vom Gesicht des Kindes liegt, verabeicht und erzeugt einen sanften Frischluftstrom vor Mund und Nase. Diese Massnahmen erleichtern dem noch schlafenden Kind, die Atemwege mühelos offenzuhalten und jederzeit mit genügend sauerstoffreicher Luft versorgt zu sein. Zudem kann etwaiges Sekret so frei abfliessen, so dass sich Ihr Kind nicht daran verschluckt.

 

Aufwachphase nachts und an Wochenenden

Ausserhalb des regulären Spitalbetriebs (nachts/Wochenende), während denen unsere Dienstequippe ausschliesslich Notfallpatienten betreut, ist der Aufwachraum geschlossen. In diesem Fall werden wir je nach Situation entscheiden, ob Ihr Kind für die Aufwachphase nach dem Eingriff direkt auf die Bettenstation verlegt werden kann, oder ob aufgrund der Krankheit/des Eingriffs eine engmaschigere Überwachung auf der Intensivstation notwendig ist. Wir informieren Sie in jedem Fall darüber, wohin wir Ihr Kind nach der Operation verlegen, damit Sie so rasch wie möglich zu ihm können. 

 

 

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