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Unfortunately this page only exists in GermanInternationale ZusammenarbeitPartnerschaft Kinderspital Zürich mit Kinderspital Arabkir in Eriwan, Armenien20 Jahre Aufbau Pädiatrie in Armenien – ein Beispiel nachhaltiger EntwicklungszusammenarbeitDie seit 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Pädiatrie hat sich in den letzten Jahren stark ausgeweitet und 2005 zu einer offiziellen Partnerschaft zwischen den beiden Kinderspitälern in Zürich und Eriwan geführt. Das Programm steht unter der Leitung der ärztlichen Direktoren des Kinderspitals Zürich (Prof. F.H. Sennhauser) und des Kinderspitals Arabkir in Eriwan (Prof. A. Babloyan) und wird koordiniert durch Prof. E. Leumann und Prof. B. Steinmann in Zürich. Hauptzweck ist die Verbesserung der pädiatrischen Behandlung in Armenien durch Aus- und Weiterbildung in Eriwan und Zürich und technische Unterstützung. Finanziell wird das Programm namhaft vom Kanton Zürich (Lotteriefonds) und von Stiftungen, Firmen und Privaten unterstützt. Wie es zur Zusammenarbeit der beiden Spitäler gekommen ist Der Anfang und die ersten Jahre (1989 – 1995) Die Erdbebenkatastrophe vom 7. Dez. 1988 in Armenien mit über 25'000 Opfern veranlasste den Notfalleinsatz von E. Leumann zur Behandlung von verschütteten Kindern mit Muskelquetschungen und akutem Nierenversagen. Nach der ersten Begegnung mit dem Kinderchirurgen A. Babloyan in Eriwan erfolgte 1989 angesichts des Notstandes und der Misere unter der sowjetischen Herrschaft der Entscheid zur weiteren Zusammenarbeit. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen war dies der Beginn einer regelmässigen pädiatrischen Aus- und Weiterbildung (vorwiegend auf dem Gebiet der Nierenkrankheiten) in Eriwan und in Zürich. 1991 – 1995 erfuhr Armenien wegen des Zusammenbruchs der Sowjetunion und der Wirtschaftsblockade infolge des Karabach-Kriegs eine schwere Wirtschaftskrise. Der 1991 gegründete Verein Armenienhilfe Direkt (VAD) mit dem Ziel einer ganzheitlichen Betreuung kranker, behinderter und sozial unterprivilegierter Kinder leistete Nothilfe und richtete eine Patientenschule mit eigenen Lehrerinnen und ein Werkatelier für Patienten ein. Die Jahre 1996 – 2003 Eine moderne Abteilung für nierenkranke Kinder wurde aufgebaut – mit Modellcharakter für postsowjetische Länder. Nebst der fachlichen Ausbildung standen vermehrt auch Teamarbeit, Offenheit für Kritik, effiziente Arbeit, sorgfältige Dokumentation und Stärkung der Motivation im Zentrum. Die psycho-soziale und die medizinische Betreuung wurden miteinander verknüpft. Der VAD ermöglichte, unterstützt vom Kanton Zürich, den Bau und die Einrichtung des Patienten-Familienhauses, von Schulungs- und Therapieräumen und der Wäscherei. Entwicklung seit 2004 Nach dem Zusammenschluss der Klinik für nierenkranke Kinder mit dem benachbarten Spital für allgemeine Pädiatrie zum Arabkir Joint Medical Centre / Institute of Child and Adolescent Health erfolgte eine Intensivierung der pädiatrischen Ausbildung auf zahlreichen Spezialgebieten und der Beginn der offiziellen Partnerschaft mit dem Kinderspital Zürich.
Allgemein wird der Ausbildungsstand medizinischer und anderer Fachpersonen stark verbessert, und es entstehen enge fachliche Kontakte zwischen den Fachpersonen der motivierten jungen Generation. Einige Zahlen In den vergangenen 4 Jahren (2005-2008) fanden 75 Ausbildungsaufenthalte von Zürcher Fachpersonen während durchschnittlich je 10 Tagen in Eriwan statt. Zur Weiterbildung in Zürich kamen 17 Ärztinnen und Ärzte aus Eriwan (durchschnittliche Dauer 47 Tage). Die Aus- und Weiterbildung beanspruchte 30% und die Anschaffung von Geräten und Material 67% der gesamten Auslagen von SFr 538'000; weniger als 3% wurde für die Administration verwendet. Weiteres Die Weiterbildung sowohl in Eriwan als auch in Zürich wird durch zahlreiche aktive und pensionierte Fachpersonen des Kinderspitals Zürich intensiv weitergeführt. Diesbezüglich besteht nach wie vor ein grosser Bedarf, insbesondere in denjenigen Fachgebieten, die erst seit wenigen Jahren vom Kinderspital Zürich unterstützt werden. Nähere Auskünfte erteilen die Koordinatoren Prof. E. Leumann (E.Leumann
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