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DyskalkulieVerhaltensmerkmale, neuronale Korrelate und TrainingIn einer Folgestudie untersuchen wir den Langzeitverlauf von Dyskalkulie bezüglich Verhaltensmerkmalen und den neuronalen Korrelaten. Dyskalkulie ist eine Lernschwäche, welche das mathematische Denken betrifft. In einer Vorgängerstudie haben wir ein Trainingsprogramm für dyskalkulische Kinder entwickelt, welches die räumliche Vorstellung von Zahlen verbessern soll. Die Ausbildung und der rasche Zugriff zu einer präzisen Zahlenraumvorstellung stellt ein wichtiger Entwicklungsschritt der Zahlenverarbeitung dar und ist oft beeinträchtigt bei Dyskalkulikern.
Neben dem Langzeitverlauf von Dyskalkulie untersuchen wir die räumlichen Repräsentationen von Zahlen in Kindern mit und ohne Dyskalkulie und bringen diese in Verbindung mit weiteren Verhaltensparametern und Hirnaktivität. Zudem analysieren wir diffusionsgewichtete Hirnbilder (DTI) anhand welcher wir Unterschiede der Faserverbindungen zwischen Hirnarealen von Kindern mit und ohne Dyskalkulie feststellen können. Aufgrund der viel versprechenden Ergebnisse der Vorgängerstudie, in welcher wir das Training auf seine Wirksamkeit evaluiert haben, sind wir bestrebt dieses in eine Form zu bringen damit wir es betroffenen Kindern, Erwachsenen, Therapeuten, Lehrern und Wissenschaftlern zugänglich machen können. Sobald das Programm erhältlich sein wird, kündigen wir es auf dieser Homepage an. FinanzierungNOMIS-Stiftung KontakteDr. sc. nat. Karin Kucian Prof. Dr. med. Dipl. Päd. Michael von Aster Prof. Dr. Ernst Martin KollaborationspartnerProf. Dr. Susanne Walitza, Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universität Zürich, Schweiz Markus Gälli, Methods in Action GmbH, Wollerau, Schweiz Prof. Dr. Lutz Jäncke & Dr. Jürgen Hänggi, Psychologisches Institut – Lehrstuhl für Neuropsychologie, Universität Zürich, Schweiz ProjektdauerApril 2010 – Dez 2011 Publikationen
©
Kinderspital Zürich, 15.11.2010
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