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Zentrum für MR-ForschungDie Forschungsarbeiten am Zentrum für MR-Forschung des Kinderspitals Zürich richten sich nach dem Forschungsschwerpunkt Neurowissenschaften der medizinischen Fakultät, des Zentrums für Neurowissenschaften und des Zentrums für Integrative Humanphysiologie der Universität Zürich.Die Forschungsgruppe des Zentrum für MR-Forschung setzt sich aus mehreren graduierten und postgraduierten Wissenschaftlern der Fachrichtungen Medizin, Physik, Biochemie, Neurobiologie und Psychologie zusammen. Unsere Forschung richtet sich nicht nur nach internationalen Ethikrichtlinien, wir versuchen auch, unseren jungen Versuchspersonen eine möglichst angenehme und spielerische Atmosphäre zu schaffen. Dazu tragen modernste audio-visuelle Unterhaltungsmöglichkeiten bei, die es erlauben, die Untersuchungen so kurzweilig wie möglich zu gestalten.
Als Bestandteil der Universitäts-Kinderklinik und als Partner der Abteilung Bilddiagnostik liegt das Interesse der Forschungsgruppe des Zentrum für MR-Forschung in der Beschreibung der verschiedenen Entwicklungsaspekte des menschlichen Gehirns sowie in der Erklärung von Störungen dieser Entwicklung. Mittels einer Kombination mehrerer MR-Verfahren (der strukturellen und funktionellen Bildgebung sowie der MR-Spektroskopie) werden verschiedene Themenkreise im Bereich der neurologischen und neuropsychologischen Grundlagenforschung bearbeitet. Ziel dabei ist nicht nur die Beschreibung dieser Grundlagen sondern auch und vor allen Dingen der Transfer der erworbenen Erkenntnisse in die klinische Diagnostik. In Zusammenarbeit mit Neurochirurgen des Universitätsspitals, Computerwissenschaftlern der ETH und Industriepartnern wird ein völlig neuartiges System für nicht-invasive intracranielle Intervention mittels MR-gesteuertem, fokussiertem Hochenergie-Ultraschall (tcMRgFUS) entwickelt. Ziel dabei ist, durch Übertragung und Fokussierung von akustischer Energie auf einen Zielpunkt im Gehirn, das Gewebe sehr fokal durch Erhitzung zu koagulieren oder es durch nur mässige Erwärmung zu verändern (z.B. gezielte Öffnung der Blut-Hirnschranke). Diese neue Technik ist nicht-invasiv, nicht radioaktiv, benötigt kein Einbringen von Sonden und schädigt das umliegende Gewebe in keiner Weise. TcMRgFUS stellt damit eine einzigartige Methode zur nicht-invasiven medizinisch-neurochirurgischen Intervention dar. Unterstützt werden die verschiedenen Forschungsprojekte vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), dem Nationalen Forschungskompetenzzentrum (NCCR), der Universitäts-Kinderklinik, der Universität Zürich (UniZh), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) sowie von privaten Stiftungen.
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Kinderspital Zürich, 13.12.2011
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