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EEG / EpilepsieDie Abteilung besteht seit 1953 im Kinderspital. Seit 1992 gehört die Abteilung zur Neuropädiatrie. Unser Zentrum umfasst die Schwerpunkte Neurophysiologie/EEG und die klinische Betreuung epilepsiekranker Kinder und JugendlicherDiagnostikDiagnostischer Schwerpunkt ist die EEG-Ableitung bei Kindern aller Altersgruppen. Unser Team ist geschult im Umgang mit Kindern und ihren Angehörigen. Ziel sind qualitativ hochstehende und aussagekräftige Untersuchungen. Zur Anwendung kommen technische Verfahren, die eine präzise und möglichst unverfälschte EEG-Registrierung erlauben. Alle EEG-Registrierungen werden dem neuesten Stand der Technik entsprechend digital und synchron mit Video aufgezeichnet und gespeichert. Die Untersuchungen werden von einem Kinderneurologen mit EEG-Zertifikat beurteilt und im Rahmen einer täglichen Teambesprechung diskutiert. Die Zuweisung zum EEG kann mit Sprechstunde erfolgen (siehe unten). Es ist aber auch eine Zuweisung ohne Sprechstunde möglich. In diesem Fall erfolgt lediglich eine Beurteilung des EEG. Neben ambulanten Untersuchungen führen wir EEG-Ableitungen bei stationär aufgenommenen Kindern (Medizin, Chirurgie, Intensivstation, Rehabilitationszentrum Affoltern, Neonatologie USZ) durch. Bei entsprechenden Fragestellungen (zum Beispiel Status epilepticus, Anfallsregistrierung) können mehrstündige oder mehrtägige EEG-Ableitungen mit Video durchgeführt werden. Weitere in unserer Abteilung durchgeführte neurophysiologische Untersuchungen sind somatosensorisch evozierte Potentiale (SEP) vom N. medianus und N. tibialis, akustisch evozierte Potentiale (AEP) und visuell evozierte Potentiale (VEP) mit Blitz und Schachbrettmustern. EpilepsiesprechstundeBetreut werden Kinder von Geburt bis zum Beginn des Erwachsenenalters. Ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Konzept bildet die Grundlage der Behandlung. Die sorgfältige Information der Angehörigen betrachten wir als wichtigen Bestandteil der Betreuung. Die Sprechstunde erfolgt in der Regel im Anschluss an die EEG-Untersuchung, bei stationär aufgenommenen Kindern in Absprache mit dem Stationsarzt. Unser Konzept beinhaltet einen festen ärztlichen Ansprechpartner für die betroffene Familie, der auch zwischen den Sprechstundenterminen und gegebenenfalls nach der stationären Entlassung telefonisch für Fragen und Anliegen zur Verfügung steht. Neben der „klassischen“ medikamentösen Behandlung mit Antiepileptika bieten wir in Zusammenarbeit mit der Ernährungsberatung „ketogene Diät“ als therapeutische Option an. Für eine erfolgreiche Behandlung sind eine umfassende Abklärung und Beratung vor Beginn der Therapie und eine kontinuierliche Betreuung während der Therapie erforderlich. Ziele einer erfolgreichen Behandlung sind:
Für Kinder mit Epilepsie und deren Eltern wurde ein Schulungsprogramm (FAMOSES) entwickelt, das ab Mitte 2005 in Zusammenarbeit mit der Elternvereinigung epilepsiekranker Kinder (ParEpi) angeboten werden wird.
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Kinderspital Zürich, 20.04.2011
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