| Definition
Moyamoya Gefässerkrankung
Umfasst beides: die Moyamoya Krankheit und das Moyamoya Syndrom
Das Wort „Moyamoya“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Rauchwolken“, d. h. es beschreibt das Netzwerk der neuen Gefäss-Formation als eine Kompensation zu dem abnehmenden Blutfluss in den beiden Gehirnhälften wegen der Verstopfung der zwei Hauptgehirngefässe der inneren Karotiden.
Allgemein gebrauchte Ausdrücke:
Moyamoya Krankheit, Moyamoya Syndrom, Cerebrale Revaskularisation
- Bei der Moyamoya Krankheit geht es um eine Störung (Stenosis/Occlusion) der beiden Hauptgehirnarterien der internen Carotid-Arterien (ICA) innerhalb der Schädelwölbung (intrakraniel), die sich auf der Angiographie sichtbar wird. Als Kompensation bilden sich zusätzlich neue hirnversorgende Blutgefässe /das Moyamoya Netzwerk von Gefässen.
- Beim Moyamoya-Syndrom sind andere systemische Krankheiten zusammen mit intrakraniellen Moyamoya-Befunden.
- Bei der cerebralen Revaskularisation geht es darum, die Blutversorgung wieder herzustellen oder darum, Gebiete im Gehirn mit einem zusätzlichen Blutfluss zu versorgen.
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Kinderspital Zürich, 27.04.2011 | |