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HämangiomeIn der Sprechstunde für Gefässanomalien befassen wir uns mit Gefässneubildungen wie Hämangiomen und angeborenen Fehlbildungen des Blutgefäss- und Lymphsystems.Hämangiome am häufigstenHämangiome (Blutschwämmchen) sind die häufigsten Hautveränderungen unserer Patienten. Hämangiome sind gutartige Gefässneubildungen des Neugeborenen. In den meisten Fällen bilden sie sich über Monate bis Jahre wieder spontan zurück und viele bedürfen überhaupt keiner Behandlung. Vor allem die Hämangiome im Gesicht und in der Windelregion, sowie solche die sehr schnell wachsen oder zu Komplikationen führen, sollen aber frühzeitig fachärztlich beurteilt und behandelt werden.
Zur Behandlung stehen uns die Kryotherapie, der Nd:YAG-Laser und das PhotoDerm® (IPL-Technologie) zur Verfügung. In einzelnen Fällen wird auch eine medikamentöse Therapien eingeleitet, operiert oder embolisiert. GefässmalformationenDie zweit grösste Patientengruppe stellt jene mit Gefässmalformationen dar. Dazu gehören der Naevus flammeus (Feuermahl), venöse, arterielle und gemischte Gefässmalformationen und Lymphangiome. Auch Kinder mit syndromalen Erkrankungen wie Struge-Weber-, Klippel-Trénauney-, Hippel-Lindau Syndrom etc. werden in unserer Spezialsprechstunde betreut.
Zur Behandlung wenden wir PhotoDerm® (IPL-Technologie) und Nd:YAG-Laser für Blutgefäss-Malformationen und OK 432 (Picibanil) zur Sklerosierung von Lymphangiomen an. Die chirurgische Behandlung hat bei diesen Fällen ebenfalls einen wichtigen Stellenwert. Betreuung und NachsorgeAuch die Betreuung und Nachsorge dieser Patienten findet in der Sprechstunde für Gefässanomalien statt. Grössere Kinder mit Naevus flammeus werden in der Behandlungssprechstunde betreut. Kinder mit grossen problematischen Malformationen und syndromalen Erkrankungen werden in enger Zusammenarbeit mit Ophthalmologen, Neurologen, Orthopäden, Psychologen und anderen Spezialisten über Jahre begleitet.
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Kinderspital Zürich, 21.09.2009
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