
ForschungNeue Haut aus eigenen KörperzellenIm Zentrum der Forschung der Tissue Biology Research Unit steht die Entwicklung eines neuartigen, autologen Hautersatzes, der die komplexen strukturellen und funktionellen Eigenschaften der gesunden menschlichen Haut in möglichst hohem Masse in sich vereint. Dieser Hautersatz soll künftig bei rekonstruktiven und plastisch-chirurgischen Eingriffen zur Anwendung kommen. Grossflächiger Hautverlust kann die Folge sein von Verbrennungen, Weichteiltraumata, verschiedenen Hauterkrankungen oder operativer Entfernung grossflächiger Muttermale (congenitale Naevi). Diese Fälle stellen immer noch ein erhebliches klinisches Problem dar, obwohl heutzutage die meisten dieser Patienten überleben und verschiedene Hauttransplantationstechniken eine Deckung der Wunde ermöglichen. Allerdings sind die funktionellen und kosmetischen Resultate bei weitem nicht ideal. Grund dafür sind hauptsächlich entstellende und behindernde hypertrophe Narben- und Keloidbildungen, welche insbesondere bei Kindern mit grossflächigen Hauttransplantationen ein lebenslanges Problem darstellen. Deshalb ist ein autologer, dermo-epidermaler Hautersatz (bestehend aus Keratinocyten, Endothelzellen, Myoephitelzellen und Fibroblasten) die optimale Lösung zur Behebung grosser Hautdefekte, sofern dieser kurzfristig verfügbar ist. Ein solcher komplexer Hautersatz sollte zu einem funktionell- und kosmetisch sehr guten Langzeitresultat mit keiner oder nur minimaler Narbenbildung führen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das Team der Tissue Biology Research Unit an folgenden Forschungsprojekten:
Weitere Informationen findet sich auf der Homepage der Tissue Biology Research Unit www.skingineering.ch.
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Kinderspital Zürich, 08.04.2010 |